Nichtschwimmerbecken

Presse

 

 

 

 

 

 

 

General Anzeiger Bonn vom 04.07.17

 

Rekordverkauf bei Saisonkarten

Bei den Friesdorfer Freibad-Filmnächten stehen ab Ende Juli Familienfilme im Mittelpunkt

 

Von MICHAEL WENZEL

FRIESDORF . Für die Friesdorfer Freibad Freunde (FFF) ist es ihr „erfolgreichstes Format“, wie es der neue Vorsitzende Stephan Eder formuliert. Mit den sechsten Friesdorfer Freibad-Filmnächten, die am letzten Juli-Wochenende starten, „wollen wir einmal mehr zeigen, dass man in einem Freibad viele tolle Sachen machen kann“, so Eder. Und: „Die Filmnächte sind mittlerweile weit über Friesdorf hinaus bekannt, die Besucher kommen zum Teil aus dem Rhein-Sieg-Kreis oder aus Köln.“

Ulli Klinkertz von der Beueler Kinemathek, seit Jahren Partner der Freibadfreunde, setzt noch einen drauf: „Open-Air-Kino gibt es natürlich woanders auch – aber dass die Gäste vorher noch schwimmen können, das ist sicher einmalig“, ist er überzeugt. Bis kurz vor dem Filmstart um halb zehn können die Besucher also noch ihre Bahnen drehen. Dank Unterstützung der Stadt und der Bademeister ist das möglich, „was für viele den besonderen Reiz dieser Veranstaltung ausmacht“, meint Eder.

Erneut wurden für das Open-Air-Kino Filme ausgewählt, die alle Generationen ansprechen. „Hauptzielgruppe sind natürlich Familien“, berichtet Klinkertz. Deshalb haben die Kinoexperten auch Filme ausgesucht, in denen auch eine Familie im Mittelpunkt der Geschichte steht – wie beispielsweise bei dem besucherstärksten deutschen Film des vergangenen Jahres „Willkommen bei den Hartmanns“. Ein Film, der respektvoll und unterhaltsam umgesetzt worden sei, so Klinkertz.

Auch auf die französische Culture-Clash-Komödie „Ein Dorf sieht schwarz“ freut sich Klinkertz gemeinsam mit Kinemathek-Partnerin Sigrid Limprecht. „Eine Dorfkomödie, die atmosphärisch gut rüberkommt und mich ein bisschen auch an Friesdorf denken ließ“, meint er mit einem Augenzwinkern. Hinzu kommen noch der deutsche Dokumentarfilm „Weit“ und der australische Film „Lion – Der lange Weg nach Hause.“ Und wenn's mal regnet? „Dann können die Besucher den Film mit ihrer Eintrittskarte am nächsten oder übernächsten Tag bei uns in Beuel sehen“, so Limprecht. „Aber es regnet nicht“, meint Andreas Giersberg von den Freibadfreunden. „Das ist in den sechs Jahren nur ein einziges Mal vorgekommen“, zeigt er sich optimistisch.

Apropos Optimismus. Bislang haben die Freibadfreunde so viele Saisonkarten wie nie zuvor verkauft. Der aktuelle Stand liegt bei 922 Karten. „Ein Riesenerfolg“, so Eder. „Vielleicht können  wir ja den Tausendsten Saisonkarteninhaber zu den Filmnächten begrüßen“, freut sich Klinkertz. Im Schnitt rechnen die Veranstalter mit rund 500 Besuchern, wenn alles passt, mit etwa 600 bis 700 Film- und Badefreunden.

Zum aktuellen Stand der Planungen rund um die Traglufthalle teilte die Stadt Bonn auf Anfrage mit: „Das Ziel ist es, die Traglufthalle Anfang 2018 in Betrieb nehmen zu können. Geplant ist, nach dem Ende der Freibadsaison mit den Bauarbeiten zu beginnen. Dafür werden derzeit die ersten Leistungen ausgeschrieben.“

 

Termine

Das Friesdorfer Sommerkino im Freibad startet am Freitag, 28. Juli, mit der deutschen Familien- und Flüchtlingskömodie „Willkommen bei den Hartmanns“. Am Samstag, 29. Juli, zeigen die Veranstalter den australischen Film „Lion – Der lange Weg nach Hause“.

Der zweite Teil der Filmnächte findet dann eine Woche später am ersten Augustwochenende im „Friesi“, Margaretenstraße 14, statt. Am Freitag, 4. August, wird der deutsche Dokumentarfilm „Weit“ gezeigt, am Samstag, 5. August, präsentieren die Macher die französische Culture-Clash-Komödie „Ein Dorf sieht schwarz.“

Einlass zu den Filmnächten ist jeweils ab 20 Uhr, bis 21 Uhr darf geschwommen werden. Filmstart ist immer um 21.30 Uhr.

Die Veranstalter bitten darum, keine Stühle oder sonstige Sitzgelegenheiten mitzubringen. Sitzkissen, Decken und Ähnliches sind dagegen gestattet. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Es wird darum gebeten, Selbstversorgung zu unterlassen.

Der Eintritt kostet jeweils sieben Euro, ermäßigt sechs Euro. Sollte ein Film wegen schlechten Wetters nicht gezeigt werden können, können die Besucher mit ihrem Ticket am Tag darauf den Film in der Beueler Kinemathek, Kreuzstraße 16, sehen. Weitere Informationen finden Interessierte auch im Internet unter www.friesi.org/filmnacht2017. wem

 


General Anzeiger Bonn vom 30.05.2017

 

 

Frie­si schließt trotz 35 Grad

Ver­wal­tung führt kran­ke Fach­kräf­te als Grund an. Ba­de­gäs­te sind ver­är­gert

 

Vor verschlossenen Türen stehen am Montag kleine und große Badegäste am Friesi an der Margaretenstraße.FOTO: RONALD FRIESE

Von SIL­KE EL­BERN

BAD GO­DES­BERG.An Tag fünf der noch jun­gen Frei­bad­sai­son gibt es den er­sten Ne­ga­tiv-Hö­he­punkt: Trotz Tem­pe­ra­tu­ren von 35 Grad schloss die Stadt am Mon­tag um 13 Uhr das Frie­si. Als Grund nann­te Vi­ze-Stadt­spre­cher Marc Hoff­mann er­krank­te Fach­kräf­te. Ein klei­ner Zet­tel hin­ter dem Git­ter­tor in­for­mier­te die Ba­de­gäs­te über die Si­tua­ti­on. Recht nüch­tern al­ler­dings, was man­chem zu­sätz­lich übel auf­stieß. „Noch nicht mal ein Wort des Be­dau­erns“, wun­der­te sich ei­ne äl­te­re Da­me, die sich nach Fries­dorf auf­ge­macht hat­te.

Ex­tra aus Lengs­dorf war Her­mann Strie­se ge­kom­men. „Ich bin bei der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr und schwim­me zwei­mal die Wo­che“, mein­te Strie­se. Be­son­ders är­ger­lich war die Si­tua­ti­on für El­tern, die mit klei­nen Kin­dern zum Frie­si ra­del­ten. „Mei­ne Toch­ter ist noch zu jung, um die Stre­cke bis nach Rüngs­dorf ins Pa­no­ra­ma­bad zu schaf­fen“, sag­te ei­ne Mut­ter.

Fast schon sau­er auf die Per­so­nal­po­li­tik der Stadt war ei­ne Frau aus Kes­se­nich, die sich te­le­fo­nisch beim GA mel­de­te: „Vie­le Schu­len ha­ben hit­zef­rei ge­ge­ben, an­de­re Schü­ler ha­ben frei we­gen der münd­li­chen Ab­iprü­fun­gen oder weil sie am Sonn­tag Kon­fir­ma­ti­on hat­ten – und dann das.“ Ih­re Toch­ter hät­te mit zwei Mit­schü­ler­in­nen des Fried­rich-Ebert-Gym­na­si­ums völ­lig fas­sungs­los vor ver­schloss­enen Tü­ren ge­stan­den. „Ich ver­ste­he nicht, wa­rum im­mer das Frie­si das Nach­se­hen hat“, so die Kes­se­ni­che­rin.

Auf Nach­fra­ge er­läu­ter­te Vi­ze-Stadt­spre­cher Hoff­mann die Per­so­nal­si­tua­ti­on: „Wir ha­ben für die sechs Frei­bä­der 30 Fach­kraft­stel­len ein­schließ­lich der Bad­lei­ter, da­von zwei mit re­du­zier­ten Stun­den.“ Die Fach­kräf­te hät­ten ei­ne 39-Stun­den-Wo­che, ge­öff­net sei an sie­ben Ta­gen, mon­tags bis frei­tags von 6.30 bis 20 Uhr, sams­tags und sonn­tags von 11 bis 20 Uhr. In je­der Schicht müs­se min­des­tens ei­ne Fach­kraft an­we­send sein. „Von den fünf Fach­kräf­ten, die wir pro Bad be­nö­ti­gen, fal­len der­zeit krank­heits­be­dingt und durch El­tern­zeit vier Fach­kräf­te aus“, so Hoff­mann. Am Mon­tag sei­en „Kurz­zeit­er­kran­kun­gen“ hin­zu­ge­kom­men, so­dass es im Spät­dienst im Be­reich Sü­den (Rüng­si und Frie­si) nur ei­ne Fach­kraft für zwei Bä­der ge­ge­ben hät­te.

Schon am Wo­che­nen­de hat­ten Le­ser Kri­tik ge­äu­ßert, da trotz gro­ßen An­drangs nur ei­ne Kas­se im Rüngs­dor­fer Bad ge­öff­net war. Am Diens­tag soll das Frie­si laut Hoff­mann wie­der nor­mal ge­öff­net sein.


Generals Anzeiger Bonn vom  24.05.2017

Neue Kur­se 

im Frie­si

Schwim­men ler­nen bei den Frei­bad-Freun­den

FRIES­DORF.Auch in den kom­men­den Som­mer­fe­ri­en ver­an­stal­ten die Frei­bad-Freun­de Fries­dorf (FFF) Schwimm­kur­se. Ab so­fort kön­nen Kin­der an­ge­mel­det wer­den, am be­sten on­li­ne. An­mel­de­schluss ist der 10. Ju­li. Die Kur­se rich­ten sich an Kin­der zwi­schen vier und 14 Jah­ren, vom Schwimm­an­fän­ger bis zu Schwim­mern, die da­zu­ler­nen und ein Schwimm­ab­zei­chen er­wer­ben wol­len. Der je­weils 45-mi­nü­ti­ge Un­ter­richt wird in zwei Blö­cken an­ge­bo­ten: vom 31. Ju­li bis 11. Au­gust und vom 14. bis 25. Au­gust, je­weils von Mon­tag bis Frei­tag in der Zeit von 10 bis 13.30 Uhr im Frei­bad Fries­dorf.

Ver­eins­mit­glie­der zah­len für ein Kind 65 Eu­ro, Nicht­mit­glie­der zah­len ei­nen Zu­schlag von 25 Eu­ro, ab zwei Kin­dern 35 Eu­ro pro Fa­mi­lie. Bei Vor­ab­ein­zah­lung bis 21. Ju­li gibt es pro Fa­mi­lie ei­nen Ra­batt von zehn Eu­ro. Das An­mel­de­for­mu­lar und al­le wich­ti­gen In­fos gibt es un­ter www.frie­si.org/Schwimm­kur­se. Rück­fra­gen per E-Mail an schwimm­kur­se@frie­si.org. ga

 

 


General Anzeiger Bonn vom 12.05.2017

 

Frie­si-Sprung­turm muss ge­kappt wer­den

Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Frei­bad­freun­de Fries­dorf. Vor­stands­wah­len und In­fos zur Trag­luft­hal­le

Von STE­FAN KNOPP

FRIES­DORF . Dass es auch bei den Frei­bad­freun­den Fries­dorf (FFF) Mit­glie­der gibt, die nach der Schlie­ßung des Kur­fürs­ten­bads das Ver­trau­en in die Stadt ver­lo­ren ha­ben, war bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung am Mitt­woch­abend nicht zu über­hö­ren. Dort stell­te Sport- und Bä­de­ramts­lei­ter Ste­fan Günt­her das Kon­zept der Trag­luft­hal­le für das Frie­si vor und sah sich auch mit Fra­gen zum Go­des­ber­ger Hal­len­bad kon­fron­tiert. Bei al­ler Skep­sis aber sieht der Vor­stand laut sei­nem neu­en Vor­sit­zen­den Ste­phan Eder „sei­tens der Stadt po­si­ti­ve Sig­na­le“ für die Ge­sprä­che zur Zu­kunft des Frei­ba­des, die man nun füh­ren möch­te.

Wie be­rich­tet, hat die Po­li­tik be­schlos­sen, das Frie­si mit ei­ner Trag­luft­hal­le zu über­da­chen – als Er­satz für das Kur­fürs­ten­bad. Das Pro­vi­so­ri­um soll so lan­ge in Be­trieb blei­ben, bis das neue Bad in Dot­ten­dorf fer­tig­ge­stellt ist. Doch Günt­her stell­te nicht nur die be­kann­ten Fak­ten vor, er in­for­mier­te auch über bis­lang strit­ti­ge The­men wie die ge­plan­te Ver­bin­dung zwi­schen Um­klei­den und Be­cken. Die Lö­sung soll ein be­heiz­ter, so- ge­nann­ter Lö­wen­gang sein. Au­ßer­dem ging es um das Fun­da­ment für die Hal­le. Die­ses wird laut Günt­her in den Be­eten rund um die Be­cken ver­senkt.Wird die Tag­luft­hal­le nicht mehr be­nö­tigt, wer­den die Be­ete neu an­ge­legt. Zu­sätz­li­che Kos­ten ent­stün­den nicht: Die Maß­nah­men sei­en in den rund 1,2 Mil­lio­nen Eu­ro Ge­samt­kos­ten ent­hal­ten. Für die La­ge­rung der Hal­len­ele­men­te im Som­mer su­che man noch ei­nen Stand­ort, das sei güns­ti­ger, als sie vom Ver­mie­ter ein­la­gern zu las­sen.

Für Kopf­schüt­teln sorg­ten Günt­hers Aus­füh­run­gen zum Sprung­turm. Der muss wie be­rich­tet für den Bau der Hal­le ab­mon­tiert wer­den. Für die Som­mer­mo­na­te kön­ne man ihn ei­gent­lich wie­der auf­bau­en – wenn es da nicht neue Richt­li­ni­en zur Min­dest­was­ser­tie­fe un­ter Sprung­bret­tern ge­be. Seit Neu­es­tem muss das Was­ser dort 3,80 Me­ter tief sein, im Frie­si sind es aber nur 3,70 Me­ter. Man müs­se al­so ent­we­der auf­wen­dig den Be­cken­rand um zehn Zen­ti­me­ter an­he­ben oder ei­nen um et­wa 20 Zen­ti­me­ter ge­kürz­ten Sprung­turm an­schaf­fen, so Günt­her.

Dann stan­den die Wah­len an. Neu­er Vor­sit­zen­der ist Ste­phan Eder. Sein Vor­gän­ger Bo­ris Kri­ckow kan­di­dier­te aus be­ruf­li­chen Grün­den nicht mehr für das Amt, wur­de aber als drit­ter Stell­ver­tre­ter ne­ben Bär­bel Rich­ter und Ul­ri­ke Storck-Sar­ter ge­wählt – ei­ne Sat­zungs­än­de­rung mach­te dies mög­lich. Kas­sie­rer bleibt Hel­muth Gö­bel, sei­ne Stell­ver­tre­te­rin Mech­thild Ibald. Als Schrift­füh­rer wur­de Hol­ger Sto­larz be­stä­tigt, sein Stell­ver­tre­ter wird Ra­fa­el Rö­ger. Bei­sit­zer sind An­ton­ina Czui­daj, An­dre­as Giers­berg, An­ge­li­ka Prauß, Hans­jörg Fend­ler, Su­san­ne Hoh­nen, Mar­kus Si­gis­mund, Die­ter Zei­ger und Rai­mund Hoff­mann.

Die FFF zah­len auch die­ses Jahr 20 000 Eu­ro für die Sai­son­kar­ten, die sie fürs Frie­si an­bie­ten kön­nen, an die Stadt. Die­ses Mal soll aber nur die Hälf­te als Pau­schal­be­trag ab­ge­ge­ben wer­den, 10 000 Eu­ro soll man zweck­ge­bun­den ein­set­zen, et­wa um die So­la­ran­la­ge des Frie­si zu re­pa­rie­ren. Auf der Sit­zung wur­de auch das Mo­dell ei­nes Bürg­er­ba­des vor­ge­stellt: Ei­ne AG hat­te sich mit der Fra­ge be­schäf­tigt, ob dies für das Frie­si in­fra­ge kä­me. Die Be­din­gun­gen sei­en bei ei­nem För­der­ver­ein mit 3000 Mit­glie­dern und der grund­sätz­li­chen Be­reit­schaft der Stadt, ih­re Bä­der ab­zu­ge­ben oder ge­mein­sam zu fi­nan­zie­ren, ge­ge­ben, hieß es. Man will sich da­mit auf ei­ner Son­der­sit­zung ge­nau­er be­fas­sen.

 


GENERAL ANZEIGER BONN VOM 26.08.2016

 

 

Von ROLF KLEINFELD

BONN. Sein Bäderkonzept hat Oberbürgermeister Ashok Sridharan am Donnerstag auf den Tisch gelegt. Aktuellster Punkt: Die Freibäder schließen nicht am Sonntag, sondern bleiben weitere zwei Wochen geöffnet. Damit endet die Freibadsaison erst am 11. September. Alles andere im Überblick:

Im Wasserland soll ein neues Bad entstehen, in welcher Form – Hallen- oder Kombibad mit Freibadteil – entscheidet der Stadtrat.

Das Kurfürstenbad bleibt auf Dauer geschlossen, das Grundstück wird vermarktet.

Das Friesdorfer Freibad bekommt eine Traglufthalle, um es im Winter nutzen zu können.

Das Hardtbergbad ist früher als geplant dran, die Sanierung wird vorgezogen.

Für die Freibäder sollen private Betreiber gesucht werden, um die Stadtkasse zu entlasten.

„Wir sind froh, nach den vielen Jahren dem Stadtrat nun Vorschläge zu unterbreiten, wie es perspektivisch weiter geht“, sagte Sridharan bei einer Pressekonferenz, als er zunächst die Fortsetzung der Freibadsaison ankündigte. Die zwei Wochen Zeitgewinn will man nutzen, um Wartungsarbeiten in den Hallenbädern vorzunehmen. Das betrifft die Lüftungskanäle im Frankenbad und im Hallentrakt des Hardtbergbades (in der Beueler Bütt ist das bereits passiert). Die Kosten liegen laut Stadt im unteren sechsstelligen Bereich. „Nach der Reinigung durch Fachfirmen müssen die Ergebnisse hygienetechnisch überprüft werden, was etwa 14 Tage dauert“, so Sridharan. Erst dann können die Hallenbäder wieder in Betrieb gehen. Bis dahin wird das Schulschwimmen in die Freibäder verlegt. Die Perspektiven im Detail

Das Wasserlandbad: Nicht nur die verkehrsgünstige Lage gab den Ausschlag für diesen Standort, auch das Energiekonzept der Stadtwerke mit Blockheizkraftwerk und Fernwärmezuleitung scheint ideal zu sein. „Es gibt technische, energetische, betriebliche und steuerliche Synergien für uns“, sagte SWB-Geschäftsführer Peter Weckenbrock, der sogar einen Parkplatz für 350 Autos am Ende der Christian-Miesen-Straße unterbringen will. Die SWB sollen das neue Bad bauen und (nur dieses) in einer „Bad GmbH“ technisch betreiben, die Stadt leitet den Badebetrieb. Kombibad oder reines Hallenbad? Das legt der Stadtrat fest, ebenso die Ausstattung. „Die Kosten hängen davon ab, ob der Rat die Golf- oder die S-Klasse haben will.“ Bei einer Kombibad-Lösung müsste der SC Fortuna Bonn auf sein Kleinspielfeld verzichten. Nach Eröffnung in vier Jahren soll das Frankenbad schließen. Die reine Bauzeit soll etwa zweieinhalb Jahre dauern.

Kurfürstenbad : Was viele befürchteten, tritt nun wohl ein: Die Stadt will das seit Ende Mai wegen Technikmängeln geschlossene Bad nicht wieder öffnen. „Es hat es keinen Sinn, dort bis zur Fertigstellung des neuen Wasserlandbades zu investieren“, sagte Sridharan. Die Mängel an der Elektrotechnik, Lüftung und Heizung seien zu gravierend. Die Stadt will deshalb auf die Sanierung verzichten und das Grundstück in Bad Godesberg vermarkten.

Das „Friesi“: Als Ersatz soll eine Traglufthalle auf dem Friesdorfer Freibad geplant werden, um es im Winter als Hallenbad zu betreiben. „Wir dachten zuerst, sie müsse nur aufgepustet werden, aber so einfach ist es nicht“, so Sridharan. Machbar sei das Projekt, aber Umkleiden und Heizung müssten ebenfalls angepasst werden. Die Stadt will die Traglufthalle nicht mieten, sondern kaufen. „Im Sommer könnte sie abgebaut werden, sodass das Friesi weiter als Freibad zur Verfügung steht“, sagte Sportdezernent Martin Schumacher. Wenn der Rat grünes Licht gibt, die Planungen in Auftrag zu geben, müssten 200 000 Euro außerplanmäßig zur Verfügung gestellt werden“, so das Presseamt.

Die Freibäder sind der Stadt zu teuer, bei Defiziten von voraussichtlich 700 000 Euro (2017) und 740 000 Euro (2018). Weil der Rat pauschal die Ansätze um 250 000 bzw. 290 000 Euro gekürzt hat, will die Stadt mit Interessenten verhandeln, die den Betrieb übernehmen könnten. „Die Fördervereine sind dabei natürlich unsere ersten Ansprechpartner“, so Sridharan.


GENERAL ANZEIGER BONN VOM 18.08.2016

 
100 Kinder lernen im „Friesi“ schwimmen
 
Freibadfreunde Friesdorf ermöglichen auch Flüchtlingen eine Teilnahme an den Ferienkursen
 
Von Michael Wenzel
 
Friesdorf. Bei bestem Freibadwetter übten am Mittwoch rund 100 Kinder über den Tag verteilt im „Friesi“ für ihre diversen Schwimmabzeichen, die ihnen am Freitag von den Freibadfreunden Friesdorf (FFF) überreicht werden. Wie in den vergangenen Jahren hatten die Freibadfreunde in den Schulferien insgesamt fünf Kurse in zwei Blöcken von jeweils zwei Wochen für den Schwimm-Nachwuchs angeboten.
 
„Wir haben wieder rund 200 Anmeldungen gehabt und konnten knapp 190 Kindern die Teilnahme ermöglichen“, sagte Holger Stolarz von den Freibadfreunden über die hervorragende Resonanz. Besonders stolz ist der Organisator darauf, dass der Verein erstmals eine größere Zahl von Flüchtlingskindern ins Ferienprogramm aufnehmen konnte.
 
„Wir wollen auch einen Beitrag zur besseren Integration der Flüchtlinge leisten“, sagte Stolarz. „Mit der Unterstützung der Bürgerstiftung Bonn konnten wir insgesamt 15 Kindern, vorwiegend aus Syrien, eine Teilnahme ermöglichen. Darüber hinaus haben die Freibadfreunde noch 50 Einzeleintritte für Flüchtlingskinder spendiert“, so Stolarz.
 
Die Koordination für die Teilnahme der Flüchtlingskinder hatte FFF-Mitglied Almut Kaleschke übernommen, die sich in Friesdorf für Flüchtlinge engagiert. „Die Kinder sind total glücklich und die Familien sehr dankbar“, berichtete sie. „Das hat auch eine durchaus nachhaltige Wirkung, wenn die Kinder demnächst in der Schule Schwimmunterricht erhalten.“ Insbesondere bei den Flüchtlingskindern seien nur sehr wenig Schwimmkenntnisse vorhanden, berichtete Kaleschke. Dass die Situation für die Kinder auch in so einem Schwimmkurs nicht immer einfach ist, stellte Kursleiterin Sylvia Janicke fest, die die Kurse seit 14 Jahren betreut. „Viele Flüchtlingskinder sind in dieser Situation mental überfordert. Die Sprachbarriere, das erste Mal im Schwimmbecken – das ist nicht so einfach“, so Janicke. Überhaupt keine Probleme gab es seitens der Flüchtlinge, Mädchen und Jungs gemeinsam schwimmen zu lassen, berichtete Kaleschke.
 
Ruth Petermann, Mutter von zwei teilnehmenden Kindern im Alter von sechs und neun Jahren, war voll des Lobes über die Schwimmkurse. „Die Kursleiter machen das wirklich toll hier. Außerdem geht es für die Kinder nicht nur darum, die Abzeichen zu machen, sondern vor allem darum, die nötige Sicherheit im Wasser zu erlangen. Und bei gutem Wetter wie heute sind die Kinder auch alle total motiviert und springen natürlich schon vor Kursbeginn ins Wasser.“
 
Bad Godesberger Nachrichten vom Donnerstag, 18. August 2016, Seite 27

GENERAL ANZEIGER BONN VOM 01.08.2016

 

 

 

Sommerfrische Filmnächte

300 Gäste sehen im Friesdorfer Freibad in familiärer Atmosphäre „Das brandneue Testament“

von Rebecca Deus

Bonn. Gott als Familienvater mit zwei linken Händen und einem Hang zur Rachsucht. Der steht im Mittelpunkt des Films „Das brandneue Testament“, den die Besucher des Friesdorfer Freibads am Samstag auf einer großen Leinwand zu sehen bekamen. Zum fünften Mal organisiert das Bad in diesem Jahr die Filmnächte, bei denen Schwimm- und Filmfans gleichermaßen auf ihre Kosten kommen.

Bis 21 Uhr blieben die Becken zum Schwimmen geöffnet. Während einige noch ihre Bahnen zogen, machten es sich andere schon auf der Wiese vor der Leinwand bequem: Die Leute kamen in Jogginghosen, mit Kissen, Decken, Picknicktaschen und was der Mensch für solch ein Picknickereignis so braucht, wenn er es sich gemütlich machen will.

Petra Windeck und Marianne Kirsch waren schon vor fünf Jahren dabei, als es mit den Filmnächten losging. „Wir genießen hier die Natur und die frische Luft. Es sind immer viele Leute da, die man kennt – einfach ein tolles Feeling“, meinte Marianne, die sich einen Platz auf den raren Bänken gesichert hatte. Um den Film selbst ginge es ihr gar nicht, obwohl die Veranstalter „immer gute Filme aussuchen“, wie sie meinte.

Die Veranstaltung belebe das Dorf, und – das Besondere für die gebürtige Friesdorferin – das Freibad wurde in ihren ehemaligen Garten gebaut. Noch heute könne sie „die Filme vom Balkon aus mitgucken“ und sozusagen in ihrem Garten schwimmen gehen.

Als Snacks gibt es Chips, Pommes und Bratwurst von den Veranstaltern und allerhand Mitgebrachtes. „Im Kino hätte ich mir den Film wahrscheinlich nicht angesehen, aber hier genießen wir die Picknickatmosphäre und die Natur um uns herum“, sagte Timo, 35, der mit Freundin Anke, 35, und einem befreundeten Paar auf einer großen Decke saß und Kirschtomaten und Fingerfood knabberte.

Um kurz vor neun wurden die Plätze vor der Leinwand schon langsam knapp. Während einige sich schon Jacken und Pullover gegen die Frische der Dämmerung anzogen, kamen andere noch pitschnass aus dem Schwimmbecken. Die 16-jährige Eva aus Ratingen war mit ihrer Tante extra wegen der verlängerten Schwimmzeit gekommen, aber beim Film könne es nach dem Schwimmen schon ganz schön kühl werden. „Man braucht mehr Decken als man denkt“, sagten sie .

Zunächst nur wegen des Films kamen Christine, 44, und Stefan, 46. „Der Film klang in der Beschreibung herrlich amüsant und inkorrekt, beinahe wie eine Persiflage. Da freue ich mich schon richtig drauf“, sagte Christine, die mit ihrem Freund zum ersten Mal bei den Filmnächten war.

Um 21.40 Uhr wurde dann endlich der Projektor angeworfen. Die Technik funktionierte reibungslos, rund 300 Gäste verfolgten den belgischen Film. Ulli Klinkertz von der Kinemathek wollte „einen generationsübergreifenden Film mit jugendlichen Darstellern aussuchen, der zur Open-Air-Atmosphäre passt“. Das schien ihm gelungen zu sein, die Zuschauer amüsierten sich. Christine und Stefan fanden den Film zwar „teilweise etwas zu heftig“, genossen aber die „tolle familiäre Atmosphäre“.

Bad Godesberger Nachrichten vom Montag, 1. August 2016, Seite 22 (2 Views)

 


GENERAL ANZEIGER BONN VOM 09.07.2016

Filmnächte locken ins Friesdorfer Freibad

Freibadfreunde präsentieren das neue Programm. Start ist am 29. Juli mit „Ich bin dann mal weg“

Von Michael Wenzel

Friesdorf.Den Veranstaltern der Filmnächte im Friesdorfer Freibad, kurz „Friesi“, war die Vorfreude für die Ende Juli, Anfang August bevorstehenden fünften Filmnächte in ihrem Bad deutlich anzumerken. „Die Filmnächte im Friesi waren bislang großartige Erfolge“, meinte Bärbel Richter von den Freibadfreunden (FFF), die wieder gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern von der Beueler „Kinemathek“ die beliebten Filmnächte veranstalten.

Auch wenn es im vergangenen Jahr wegen des schlechten Wetters nicht optimal lief, rechnen die Veranstalter mit etwa 2000 Kinobesuchern, die sich am letzten Juli-Wochenende und dem ersten Wochenende im August die vier Filme ansehen wollen. Dass dabei nicht irgendwelche Filme gezeigt werden, machte Programmchef Ulli Klinkertz deutlich: „Die Filmauswahl muss natürlich zum Ambiente passen und zum Publikum. Außerdem haben wir uns für Filme entschieden, die in den vergangenen sechs Monaten in den Kinos liefen“, so Klinkertz. Den Start macht die Verfilmung von Hape Kerkelings Buch „Ich bin dann mal weg“ mit Devid Striesow in der Hauptrolle, und von der Bonner Regisseurin Julia Heinz. „Ein wunderbares Freiluftthema, wo auch die Kindheitserinnerungen von Kerkeling eine Rolle spielen. Und dann noch von einer Bonner Regisseurin“, so Klinkertz. „Schwarzen Humor bietet der Streifen 'Das Brandneue Testament', in dem die Protagonistin in einer Szene über Wasser geht. So was passt doch prima zu einem Film, der im Freibad gezeigt wird“, lacht Klinkertz.

Und überhaupt: „Die Programmmacher haben bei allen Filmen immer irgendwie den richtigen Bezug hingekriegt – zu Wasser, zum jüngeren Publikum, zu aktuellen Themen“, meint Bärbel Richter, die sich besonders auf den Animationsfilm „Zoomania“ freut. „Den habe ich zwar schon gesehen, fand ihn aber so klasse, dass ich ihn mir hier noch einmal ansehen werde.“ Der vierte Film im Verlauf der Filmnächte ist „Mustang“, „dramatischer Stoff mit sommerlichen Bildern, der auch etwas mit Baden und Wasser zu tun hat“, so Klinkertz. Eine gewisse Disziplin wird den Besuchern abverlangt, denn das Mitbringen von Getränken und Speisen ist untersagt. Das gilt auch für Stühle oder Hocker. Das Catering übernehmen die Freibadfreunde.

Bad Godesberger Nachrichten vom Samstag, 9. Juli 2016, Seite 28

 


 

GENERAL ANZEIGER BONN VOM 09.07.2016

Es gibt keine Alternative zum Friesi

Traglufthalle ist nur in diesem Freibad möglich

Bad Godesberg. Als Ersatz für das marode und deshalb geschlossene Kurfürstenbad könnte im Winter eine Traglufthalle das Becken des Friesdorfer Freibads überdachen und somit dann nutzbar machen. Wie die Stadt gestern bestätigte, werden derzeit dafür die Kosten ermittelt. Wie berichtet, wünscht sich die Schwimmgemeinschaft Wachtberg Godesberg (SG Wago), dass das Friesi verhüllt wird.

Es ist übrigens das einzige Freibad in Bonn, bei dem so etwas möglich ist. Das liegt daran, dass dort auch jetzt schon in den kalten Monaten die Umkleiden und Duschen beheizt sind. Die werden nämlich von den Sportlern der anliegenden Halle genutzt, wie es Horst-Jürgen Hönisch mitteilt. Er ist beim Städtischen Gebäudemanagement (SGB) für die Bädertechnik zuständig. Alle anderen Bonner Freibäder werden im Herbst winterfest gemacht. Die Siphons der Waschbecken kommen raus, die Toiletten werden abgebaut und umgedreht, das Wasser aus allen Leitungen gepustet – damit nichts einfrieren kann.

Jetzt ist nicht nur die Frage, was die Halle fürs Friesi kosten würde, sondern auch, wie hoch die Nebenkosten sind. Denn die jetzige Leistung der Winterbeheizung reicht nicht aus, sodass separat noch eine 50 Meter lange Wärmeleitung verlegt werden müsste, so Hönisch. Nicht geklärt ist, ob sich das für diesen Winter noch alles stemmen lässt.

Andere Städte haben gute Erfahrung mit Traglufthallen gemacht, die durchaus auch 50-Meter-Becken überdachen können. Sie sind in nur zwei bis drei Tagen auf- oder abgebaut. Ein Nachteil: Wegen des Gebläses ist es innen recht laut, was normale Badegäste wohl mehr stört als Sportschwimmer. bot

Bad Godesberger Nachrichten vom Samstag, 9. Juli 2016, Seite 28

 


 

GENERAL ANZEIGER BONN VOM 07.07.2016

KURFÜRSTENBAD In der Bezirksvertretung verkündet OB Ashok Sridharan, dass die Reparatur der Anlagen keinen Sinn hat. Alternativ könnte das Becken im Friesi überdacht werden

Schwimmhalle bleibt geschlossen

Von AYLA JACOB

Bad Godesberg. Das Kurfürstenbad wird in diesem Jahr nicht mehr geöffnet werden – und wenn es nach der Verwaltung geht, wird es für immer geschlossen bleiben. Alternativ könnte das Becken im Friesdorfer Freibad mit einer Traglufthalle überdacht werden, wo Schulen, Vereine und wahrscheinlich auch die Bürger in den Wintermonaten schwimmen können. Um diese Nachrichten zu verkünden und sich den Fragen der Politiker zu stellen, war Oberbürgermeister Ashok Sridharan am späten Mittwochabend zur Sitzung der Bezirksvertretung gekommen.

Damit das Kurfürstenbad wieder geöffnet werden könnte, müssten Teile der Elektroinstallationen erneuert sowie die komplette Lüftungsanlage ersetzt werden. Dies würde mit 1,5 bis zwei Millionen Euro zu Buche schlagen. „Bei diesen Maßnahmen handelt sich lediglich um eine Reparatur der gravierendsten Mängel und nicht um eine Sanierung des Bades“, so der Oberbürgermeister. Eine Reparatur aber habe eigentlich keinen Sinn, „damit wird das Bad auch nicht dauerhaft halten“.

Hinzu komme der Zeitfaktor: Planung und Durchführung würden mindestens 18 Monate bis zwei Jahre in Anspruch nehmen. Eine Zeit, für die ohnehin eine Alternative gefunden werden muss. Denn die anderen Hallen im Stadtbezirk sind laut Sridharan so ausgelastet, dass ein weiteres Bad unerlässlich ist, um das Schul- und Vereinsschwimmen aufrechtzuerhalten. Von den Möglichkeiten für die Bevölkerung ganz zu schweigen.

Die Idee, eine Traglufthalle im Friesi zu installieren, stammt von der Schwimmgemeinschaft Wachtberg-Godesberg (SG Wago), mit der man sich – genau wie mit den Freibad Freunden Friesdorf – in intensiven Gesprächen befinde, so der OB. Ein Vorschlag, den die Verwaltung gerne aufgenommen hat. „Im Friesi gibt es eine beheizbare Umkleide.“ Diese könnte mit einem Gang, der ebenfalls mit einer Tragluftkonstruktion überdacht werden soll, verbunden werden. Zwar reichten die Duschen und die Umkleiden für die Zahl der zu erwartenden Schüler nicht aus. Entsprechende Container sollen Abhilfe schaffen.

Die Reparatur würde bis zu zwei Millionen Euro kosten

„Wir haben den Vorschlag bautechnisch und bauordnungsrechtlich geprüft“, teilte Sridharan mit. Das Ergebnis: „Die Idee ist machbar und zulässig.“ Noch aber ist nichts in trockenen Tüchern. Derweil wird geprüft, ob die Konstruktion gekauft oder gemietet werden könnte, wie hoch die Kosten sein werden, kurzum ob die Variante wirtschaftlich ist. Sollte dies nicht der Fall sein, werde man nach einer anderen Möglichkeit suchen. Auf jeden Fall werde den Gremien nach der Sommerpause ein Vorschlag vorgelegt, über den die Politiker dann entscheiden. Eins aber ist klar: Irgendeine Interimslösung wird es geben. „Es geht nicht um das Ob, es geht um das Wie“, stellte Sridharan fest.

Bestürzt reagierten die Politiker, viele Fragen taten sich auf, die der OB nach Möglichkeit beantwortete. Dass das Bad sanierungsbedürftig sei, sei hinlänglich bekannt, sagte er. Wie schlimm es aber tatsächlich war, sei ihm persönlich nicht bekannt gewesen. Man habe das Bad solange wie möglich offen gehalten, die routinemäßige Begehung vor der Sommerpause habe aber so gravierende Mängel ergeben, dass daran nun nicht mehr zu denken sei. Eine Gefahr für die Schwimmer aber habe nie bestanden: „Es geht darum, das Bad technisch am Laufen zu halten, nicht um die Sicherheit.“

Bad Godesberger Nachrichten vom Donnerstag, 7. Juli 2016, Seite 24

 


 

GENERAL ANZEIGER BONN VOM 27.06.2016

 

Volkstriathlon durch Friesdorf

 
1111 Teilnehmer aus Bonn und der Region waren in neun Jahren beim „Friesathlon“ dabei
 
Von Michael Wenzel
 
Friesdorf. Stolz konnten die Veranstalter von den Freibad-Freunden Friesdorf (FFF) auf ihren 9. „Friesathlon“ blicken: 76 Einzelteilnehmer, 20 Staffeln und 40 Helfer sorgten auch gestern wieder für ein gelungenes Sportevent in Friesdorf. Was 2008 als spontane Idee eines „Sportnachmittages mit Freunden auf der grünen Wiese“ begann, hat sich mittlerweile zu einem kleinen, außergewöhnlichen Dorftriathlon-Event gemausert, das sich über breiten Zuspruch und Unterstützung von der Bevölkerung und Sponsoren freuen kann.
 
Und egal mit wem man gestern Vormittag im und um das Friesi herum sprach, betont wurde vor allem der familiäre Charakter dieser Kombination aus Volkstriathlon oder „Fun-Triathlon“. Das meinte beispielsweise auch Vorjahressieger Rolf Didjurgies aus Oberkassel, der in diesem Jahr Zweiter wurde: „Das ist hier alles wunderbar organisiert und hat einen sehr familiären Charakter. Ich habe auch schon mehrmals teilgenommen und es war immer sehr knapp für mich, immerhin bin ich schon 55 Jahre alt“, sagte Didjurgies, der schon seit 30 Jahren Triathlon macht. „Beim Schwimmen konnte ich beim letzten Mal am meisten rausholen.“
 
Mit ihm hatten sich gestern knapp 150 Freizeitsportler aus ganz Bonn und Umgebung auf den Weg gemacht – rund 20 000 Meter im und um das beliebte Familienbad galt es zu bewältigen: Elf Kilometer Fahrradfahren, 500 Meter Schwimmen – natürlich im „Friesi“ – und eine Laufstrecke von 8,4 Kilometern durch Friesdorf und den Kottenforst warteten auf die  Athleten. Bereits 20 Minuten nach dem Start um 9.20 Uhr kamen die ersten Fahrradfahrer zurück, hasteten in die Wechselzone und klatschten sich mit ihren Teammitgliedern ab, die dann schnell ins Wasser sprangen und losschwammen. Nach 20 Doppelbahnen hieß es dann so schnell wie möglich wieder raus aus dem Wasser und sich mit den schon bereitstehenden Läufern abklatschen. Auch Arnim Sentler aus Pech, zum zweiten Mal mit dabei, hatte sich viel vorgenommen: „Das ist echt nett, so eine Herausforderung. Sonst gehe ich immer joggen, aber heute habe ich mir ein bisschen mehr vorgenommen.“
 
Der Spaßtriathlon, einst als Stammtischidee geboren, ist inzwischen eine professionell organisierte Veranstaltung. Dafür sorgte auch Volker Kram, der mit seiner Sport-Service-Firma für alle Daten und Fakten rund um den „Friesathlon“ verantwortlich zeichnete. „Im Vergleich zu großen Sportveranstaltungen ist das hier natürlich alles wesentlich einfacher. Das Wichtigste für die Teilnehmer ist, dass am Schluss die Endzeiten stimmen.“
 
„Beim Friesathlon kann jeder mitmachen, der Lust hat“, erklärte Willi Kirschfink vom Friesathlon- Organisationsteam. „Und mit diesem Friesathlon können wir uns über insgesamt 1111 Teilnehmer in neun Jahren freuen“, sagte Kirschfink. Im Einzelstart belegte den ersten Platz Gero Sieberger mit einer Zeit von 1 Stunde, 6 Minuten und 15 Sekunden. Vorjahressieger Rolf Didjurgies landete mit einer Zeit von 1:07,15 dieses Mal auf Platz zwei, Dritter wurde Jakob Kube mit 1:10,02.
 
Bad Godesberger Nachrichten vom Montag, 27. Juni 2016, Seite 22

 

 


 

GENERAL ANZEIGER BONN VOM 17.06.2016

 

Anmelden für „Friesathlon“

 
Friesdorf. Die Freibad-Freunde Friesdorf (FFF) veranstalten am Sonntag, 26. Juni, den neunten „Friesathlon“. Freizeitsportler können mitmachen und rund 20 000 Meter im und um das beliebte Familienbad bewältigen: elf Kilometer Fahrrad fahren, 500 Meter Schwimmen im „Friesi“ und neun Kilometer laufen. Auch Familien und Vereine können als Staffeln teilnehmen. Anmeldungen und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.friesathlon.de. fjr
 
Bad Godesberger Nachrichten vom Freitag, 17. Juni 2016, Seite 21

 


 

General Anzeiger Bonn vom 10.03.2016

 

Freibad-Saisonkarte kommt – und wird billiger

Sportausschuss setzt Preis auf 100 Euro fest. Stadt prüft Einführung einer Familienkarte

Von Rolf Kleinfeld

Bonn. Besucher der Bonner Freibäder können im Sommer eine Saisonkarte kaufen. Der Sportausschuss genehmigte den Vorschlag des Sport- und Bäderamtes, wieder eine solche Karte einzuführen, machte aber beim Preis klare Vorgaben. Nicht 150 Euro für Erwachsene (ermäßigt 100 Euro) soll sie kosten, wie die Stadt vorschlägt, sondern deutlich weniger: 100 Euro für Erwachsene (ermäßigt 50 Euro).

Die Politiker folgten damit einstimmig einem Antrag von CDU, Grünen und FDP, die befanden: Der vorgeschlagene Preis ist nicht so attraktiv, dass viele Bürger das Angebot annehmen werden. Tobias Haßdenteufel, der für die Linke einen Antrag auf Reduzierung des Preises gestellt hatte, sagte: „Die Begründung für den hohen Preis, dass man dafür in sechs Bonner Freibäder gehen könnte, geht an der Realität vorbei. Ein Freibadbesuch ist ja keine Sightseeing-Tour.“

Außerdem beschloss der Sportausschuss: Der ermäßigte Preis soll auch für Studenten und Auszubildende gelten. Die Fördervereine dürfen weiter selbst vergünstigte Saisonkarten anbieten, so wie der Förderverein des Friesdorfer Freibades es bereits seit Langem tut. Außerdem prüft die Verwaltung, ob eine Familienkarte für den Freibadbesuch eingeführt wird. Über die Details wird dann der Projektbeirat Bäder entscheiden.

Die Saisonkarte soll für alle Bonner Freibäder an rund 90 Badetagen von Ende Mai bis Ende August gelten. Die Verwaltung verspricht sich Mehreinnahmen von 200 000 Euro, allerdings unter Voraussetzung der höheren Preisgestaltung. Diese verteidigte Vize-Amtsleiterin Elke Palm: „Wir haben die Preisgestaltung an den 50er Karten orientiert, die für Erwachsene 150 Euro kosten.“ Ihre Befürchtung: Wird die Saisonkarte billiger, gehen die Einnahmen aus diesen 50er Karten verloren.

Für den Meinungswechsel, wieder eine Saisonkarte einzuführen, waren die guten Erfahrungen im „Friesi“ ausschlaggebend sowie die Erkenntnis, dass solche Karten zu festen Einnahmen und besserer Auslastung der Bäder auch bei schlechtem Wetter führen und damit die Wirtschaftlichkeit verbessern. Die Saisonkarte früherer Prägung war 2006 zugunsten von Mehrfachkarten abgeschafft worden, weil es Missbrauch gab durch illegale Weitergabe und ein rückläufiger Absatz festgestellt wurde. Außerdem herrschte die Auffassung, dass man sich einzelne Leistungen lieber einzeln bezahlen lassen sollte. Die neue Saisonkarte soll personenbezogen mit Foto und Name des Inhabers gestaltet werden, damit eine Weitergabe nicht möglich ist.

Bad Godesberger Nachrichten vom Donnerstag, 10. März 2016, Seite 17

 


 

2015

 


GENERAL ANZEIGER BONN VOM 24.08.2015

 

Sponsoren geben sich die Klinke in die Hand

23. Freibadfest im Friesi bietet Spaß und Unterhaltung. Förderverein hat jetzt mehr als 3000 Mitglieder

FRIESDORF. Am vorletzten Sonntag war das 23. Freibadfest der Friesdorfer Freibadfreunde noch dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen und kurzfristig um eine Woche verschoben worden. Gestern nun herrschte um die Mittagszeit im Friesi eitel Sonnenschein. Nicht nur die Sonne lachte bei knapp 30 Grad, auch die Freibadfreunde nutzten die Veranstaltung, um neue Rekorde zu vermelden. „Über 900 Saisonkarten haben wir in dieser Saison verkauft – und wir haben mehr als 3000 Mitglieder“, verkündete der Vorsitzende Boris Krickow. „Auch die Besucherzahlen waren noch besser als in der jüngsten Vergangenheit“, berichtete Bärbel Richter. „Das habe ich heute morgen vom Leiter des Sport- und Bäderamtes, Martin Herkt, erfahren, der uns hier besucht hat. Eine konkrete Zahl gibt es aber noch nicht.“

Konkretere Zahlen gab es seitens der Sponsoren bei der offiziellen Übergabe der neuen Kinderschaukel an die Freibadfreunde. Rund 2000 Euro hatten die Servatiusschüler im vergangenen und in diesem Jahr fürs Friesi erschwommen. Sportlehrer Horst Heck übergab in diesem Zusammenhang ein kleines Sponsorenschild für die Schaukel an die Freibadfreunde. Dass die Freibadfreunde diesmal sogar quasi kirchlichen Segen erhielten, lag an einem weiteren Sponsor: Zu Karneval hatte die evangelische Paulus-Gemeinde ein sogenanntes „Rudelsingen“ zugunsten des Friesi veranstaltet, bei dem rund 1000 Euro zusammengekommen waren. Wie wichtig das Bad für Familien und Kinder ist, erläuterte Besucher Martin Ammermüller, Vorsitzender des Godesberger Heimat- und Geschichtsvereins. „Ich bin schon lange Mitglied bei den Freibadfreunden“, berichtete er. „Es ist unglaublich wichtig, dass vor allem Kinder in den Ferien ein Freibad haben. Es gibt ja bedauerlicherweise nicht mehr viele Orte, wo Kinder noch alleine hingehen können“, sagte Ammermüller. Dass die Freibadfreunde mittlerweile von allen gesellschaftlichen Gruppen im Ort unterstützt werden, dokumentierte auch der Ortsausschuss, der erstmals beim Fest dabei war. „Wir wollen einfach noch enger zusammenarbeiten“, sagte der Vorsitzende Ralf Hünten.

Lange Schlangen gab es am Pommesstand, die große Kaffeetafel war voll besetzt, die Kinder engagierten sich bei Schmink- und Malaktionen oder befanden sich im Gespräch mit Falkner Franz Josef Becker aus Beuel. Das Tanzcorps der KG Kleffbotze sowie die Friesdorfer „Chaos-Combo“ sorgten für gute Stimmung bei den Erwachsenen. Nächsten Sonntag öffnet das Friesi zum letzten Mal seine Pforten in diesem Jahr. wem

Bad Godesberger Nachrichten vom Montag, 24. August 2015, Seite 27


GENERAL ANZEIGER BONN VOM 19.08.2015

 

Freibad-Fest

im Friesi

FRIESDORF. Die Freibad-Freunde-Friesdorf (FFF) laden für Sonntag, 23. August, zum 23. Freibadfest ins Friesi, Margaretenstraße 14. Besonders für Kinder und Familien wird von 12 bis 20 Uhr ein attraktives Programm zusammengestellt. Kinder dürfen sich unter anderem auf eine Schmink- und Malaktion, das Basteln von Armbändern sowie einen Spritzenwagen der Jugendfeuerwehr freuen. Außerdem wartet ein Bonner Falkner auf neugierige Tierfreunde. Das Tanzcorps der KG Kleffbotze sowie die Friesdorfer „Chaos-Combo“ sorgen für gute Stimmung bei den Erwachsenen. gzd

Bad Godesberger Nachrichten vom Mittwoch, 19. August 2015, Seite 22


 

GENERAL ANZEIGER BONN VOM 07.08.2015

 

In den Ferien schwimmen lernen

Friesdorfer Freibadfreunde freuen sich über große Nachfrage nach Kursen für Kinder

VON DANIEL GUZMAN UND MICHAEL WENZEL

FRIESDORF. Eitel Sonnenschein herrschte gestern im „Friesi“. Wer noch Ferien hatte oder sich einfach die Zeit nahm, konnte sich bei rund 30 Grad Außentemperatur im kühlen Wasser des Friesdorfer Freibades erfrischen. Das galt auch für die rund 30 Kinder, die gestern Vormittag an einem der zahlreichen Schwimmkurse der Freibadfreunde Friesdorf (FFF) teilnahmen. Allerdings stand dabei nicht nur das Vergnügen, sondern auch das Lernen im Fokus.

Betreut wurden die Kinder in den Kursen ab vier Jahren und ab acht Jahren von der Familie Janicke, die die Kurse ehrenamtlich betreut. „Wir stehen hier natürlich nicht mit der Peitsche in der Hand, um den Kindern etwas beizubringen“, sagte Christoph Janicke. „Wichtig ist, dass die Kinder mit Spaß dabei sind.“ Oberste Priorität habe aber die Sicherheit der Kinder, versicherte Janicke, der sich auch für die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) engagiert. „Gerade bei kleinen Kindern guckt man lieber dreimal hin.“

Rundum zufrieden in Sachen Schwimmkurse für Kinder zeigte sich Holger Stolarz vom Vorstand der Freibadfreunde. „Es werden jedes Jahr mehr. Insgesamt konnten wir dieses Mal in den beiden Kursen rund 180 Kinder begrüßen.“ Besonders freute sich Stolarz auch über die teilweise internationale Besetzung mit Kindern aus Japan, England und sogar aus Kuba. Mit Stolz verwies er auch darauf, dass drei Flüchtlingskinder an den Kursen teilnehmen konnten – für sie war das Mitmachen umsonst.

Außerdem war der Kursleitung sehr wichtig, dass neben den Flüchtlingskindern auch benachteiligte Kinder in den Schwimmkursen integriert wurden. Dazu zählten etwa körperlich eingeschränkte sowie geistig behinderte Kinder. „Immer mehr Kinder haben motorische Störungen. Der fehlende Platz für den Schwimmunterricht wird deshalb zu einem immer größeren Problem in Bonn“, meinte Betreuerin Silvia Janicke.

Voll des Lobes über die Schwimmkurse war beispielsweise Ruth Petermann, Mutter von zwei Kindern. „Das ist hier der beste Schwimmkurs überhaupt. Hier kommen die Kinder wirklich gerne hin. Deshalb bin ich auch dem Verein beigetreten. Es geht hier sehr familiär zu, es herrscht eine tolle Atmosphäre.“ Das sah auch „Friesi“-Stammgast Gunnar Bach ähnlich: „Das ist wirklich toll, wie die Kinder hier mitmachen und betreut werden.“

Apropos Betreuung: Am Schluss gab's für die Kinder noch eine Runde Kakao, spendiert von Holger Stolarz und den Friesdorfer Freibadfreunden. Unter den Absolventen, die in dieser Saison beim Kinderschwimmen dabei waren, befanden sich auch fünf Kinder, die bereits im fünften Jahr in Folge teilnahmen. Heute findet der Schwimmkurs für Kinder in diesem Jahr zum letzten Mal im Friesi statt.

Bad Godesberger Nachrichten vom Freitag, 7. August 2015, Seite 20

 


GENERAL ANZEIGER BONN VOM 03.08.2015

 

 

Entspannt unterm Sternenhimmel

Freiluftkino im Friesi: Mehr als 300 Zuschauer kuscheln sich in Decken und starren gebannt auf die Leinwand

VON NICOLAS OTTERSBACH

 

FRIESDORF. So richtig warm ist das Wasser um 20 Uhr im Friesdorfer Freibad nicht mehr. Einige Schwimmer ziehen trotzdem noch ihre Bahnen, bevor die Filmnacht anfängt. „Wir hatten vorsorglich Badesachen dabei, dass wir tatsächlich ins Wasser gehen, haben wir spontan entschieden“, sagt Niklas Kohler. Seine Freundin Pia Sauerborn fügt hinzu: „Es gehört zum Friesi-Besuch dazu.“ Für die Jugendlichen, die nebenan im Nichtschwimmerbecken toben, ist Plantschen der derweil perfekte Zeitvertreib; die Eltern haben es sich auf der Wiese gemütlich gemacht und mit Decken und Isomatten einen Bereich für die 20 Mann starke Gruppe, allesamt ehemalige Schulkameraden mit Anhang, direkt vor der Leinwand gesichert. Dabei ist der Sitzplatz, der eigentlich ein Liegeplatz ist, weil Stühle wegen der Fluchtwege verboten sind, gar nicht so entscheidend. „Man kann fast von überall super sehen; es steht nämlich keiner im Weg“, sagt Katrin Heydweiller.

Selbst als sich die Wiese nach und nach mit rund 300 Gästen füllt, findet jeder noch eine Lücke mit genügend Freiraum. In den hinteren Reihen gibt es für all die, die sich nicht auf den Boden legen können, Sitzbänke mit Tischen. Die sind zwar schnell belegt, doch kommt noch jemand, rückt man gern enger zusammen. Als kurz nach 21 Uhr die Bademeister die letzten Schwimmer aus dem Becken scheuchen, bereiten Wolfgang Lange und Peter Sprenger das Kurzfilm-Programm vor. Sie waren schon drei Stunden früher da und haben den großen Kinoprojektor, der in einem Anhänger steht und für solche Vorführungen aus dem Landesmuseum ausgebaut wird, richtig eingestellt. „Wichtig ist, dass wir die Distanz zur Leinwand kennen, um das passende Objektiv mitzubringen“, erklärt Sprenger. Sie haben das passende Objektiv mitgebracht; das Bild ist scharf. Damit es hell genug ist, braucht es eine Leistung von knapp 15 0000 Lumen. Zum Vergleich: Ein handelsüblicher Beamer hat zwischen 2000 und 4000 Lumen. Ansonsten entspricht die Technik weitestgehend der im Kino, die Filme sind auf einer Festplatte gespeichert. Das macht die Arbeit für Filmvorführer Lange einfacher, weil er bei den vielen Filmchen, die in zweimal 50 Minuten abgespielt werden, keine Rollen mehr wechseln muss. Zu Beginn zeigt er den neuen Trailer des Freibads von Andreas Giersberg, der die verschiedenen Aktionen vorstellt.

„Das Programm muss sich immer dem Spielort anpassen“, sagt Sigrid Limprecht von der Bonner Kinemathek, die seit vier Jahren die Streifen in den Filmnächten im Freibad zeigt. Weil das Friesi ein Familienbad sei, müssten auch die Filme familientauglich sein. Neben den Kurzfilmen, die etwas mit Sommer zu tun haben, wurde am Vortag „Honig im Kopf“ von Til Schweiger vorgeführt. Mehr als 500 Zuschauer kamen. Im Gegensatz zum Wochenende davor: Am Freitag musste die Veranstaltung wegen starker Regenschauern abgebrochen werden, am Samstag wurde sie komplett abgesagt. „Es war zu windig“, so Bärbel Richter, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins „Freibadfreunde Friesdorf“, der die Filmnacht mit vielen Ehrenamtlichen stemmt. Zwar halte die Leinwand stärkerem Wind stand. Das Risiko, die 10 000 Euro teure Projektionsfläche zu zerstören, wollte dennoch niemand eingehen.

Damit die Filme gezeigt werden dürfen, muss die Stadt als Betreiber des Bads ihr Ok geben. Den Eintritt von 6,50 Euro bekommt die Kinemathek, die wiederum einen Teil an die Verwaltung abführt. Überhaupt möglich werden die Filmnächte aber erst durch die Freibadfreunde, die Würstchen, Getränke und Snacks verkaufen. „Von den Einnahmen mieten wir die Technik; ein bisschen bleibt für den Verein hängen“, sagt Richter. Dieses Jahr sei das bisher schlechteste gewesen. 2016, so sind sich Limprecht und Richter einig, soll es trotzdem weitergehen. „Freibäder mitten in der Stadt sind so delikate und schöne Plätze, dass man ein Nutzungskonzept für das ganze Jahr haben muss“, sagt Limprecht.

Dass das Friesi schön ist, finden auch die alten Schulkameraden, die sich mittlerweile eng zusammengekuschelt haben. In der 15-minütigen Pause unterhalten sie sich über die Atmosphäre beim Freiluftkino. „Du hast den Himmel über dir und kannst entspannt auf der Wiese liegen“, erzählt Katrin Heydweiller. Gatte Andreas hat „leider drei Decken zu wenig dabei“; er friert. Die Kinder ein paar Reihen davor haben es da besser gemacht, sie wickeln sich in Schlafsäcke. Ein paar von ihnen gehen zum Imbiss-Pavillon und holen sich Würstchen bei Antonina Cziudaj. Am Freitag gab sie 270 Siedewürstchen aus. Um dem Ansturm in der Pause Herr zu werden, sind die Brötchen schon geschnitten und auf Papptellern parat gelegt. „Am stressigsten ist es aber vor Filmbeginn“, sagt sie. Dass sie ehrenamtlich hilft, ist für sie selbstverständlich. Schon als Kind verbrachte sie ihre Ferien im Friesi, es ist ein Stück Familie. „Es wäre schade, wenn es schließt, deshalb müssen wir alle mitarbeiten“, sagt Czudaj. Auch wenn das Aufräumen wie dieses Mal bis zwei Uhr nachts dauert.

Bad Godesberger Nachrichten vom Montag, 3. August 2015, Seite 22


GENERAL ANZEIGER BONN VOM 27.07.2015

Friesdorfer Filmnächte fallen Unwetter zum Opfer

Nach Filmabbruch am Freitag muss auch die Vorstellung am Samstag abgesagt werden

FRIESDORF. Nachdem die Filmnacht im Freibad Friesdorf am Freitag wegen des Unwetters abgebrochen werden musste, entfiel auch die Vorführung des Films „Frau Müller muss weg“ von Sönke Wortmann am Samstag. Nach der durchwachsenen Wetterlage im Laufe des Tages entschied der Veranstalter, die Bonner Kinemathek, den Aufbau der Technik nicht durchzuführen. „Es wären wohl ohnehin nur sehr wenige Leute gekommen“, sagt Bärbel Richter von den Freibad-Freunden-Friesdorf.

In den vier Jahren der Friesdorfer Filmnächte kam es in diesem Jahr das erste Mal zum Abbruch einer Vorführung. In der Enttäuschung über das schlechte Wetter schwingt aber auch Verständnis für die Entscheidung der Veranstalter mit. „Es ist schließlich eine ganz besondere Atmosphäre, nach dem Schwimmen einen Film mit einer Bratwurst und kalten Getränken unter freiem Himmel zu genießen“, schwärmt Richter von dem Freilichtkino ihres Vereins. Mit umso mehr Vorfreude blickt sie auf die kommenden Vorstellungen.

Am kommenden Freitag, 31. Juli, wird mit „Honig im Kopf“ von Til Schweiger ein Film für die ganze Familie gezeigt. Am kommenden Samstag, 1. August, wird ein Internationales Kurzfilmprogramm mit lustigen Filmen zum Thema Sommer, Sonne, Pool und Party geboten.

Ob es einen Nachholtermin für die ausgefallene Vorführung von „Frau Müller muss weg“ geben wird, ist derzeit unklar. Die Entscheidung darüber liegt ebenfalls bei der Bonner Kinemathek und ist von zahlreichen Faktoren bis hin zu Filmrechten abhängig.

Bad Godesberger Nachrichten vom Montag, 27. Juli 2015, Seite 22  


GENERAL ANZEIGER BONN VOM 09.07.2015

Filmnächte im Friesi
Freibad-Freunde zeigen bei vierter Ausgabe des Open-Air-Kinos auch „Frau Müller muss weg“

Im Freibad Friesdorf präsentiert Bärbel Richter (Mitte), stellvertretende Vorsitzende der Freibad-Freunde, mit Ulli Klinkertz und Sigrid Limprecht von der Bonner Kinemathek das Filmprogramm. FOTO: RONALD FRIESE

VON BETTINA KÖHL

FRIESDORF. Die Einzigen, die von den verkürzten Freibadöffnungszeiten in Bonn profitieren, sind die Besucher der Filmnächte im Friesi: Inhaber eines Kinotickets können jeweils eine Stunde länger schwimmen als in den Vorjahren, bevor der Film beginnt. Bei der vierten Auflage des Open-Air-Kinos ist in diesem Jahr schon um 19 Uhr Einlass ins Freibad an der Margarethenstraße. Wenn um 21 Uhr die Becken geräumt werden, haben die Besucher Zeit, sich umzuziehen und es sich auf der Wiese bequem zu machen. „Film ab“ heißt es dann bei Einbruch der Dunkelheit.

Die Bonner Kinemathek hat für die Freibad-Freunde-Friesdorf (FFF) Filme zusammengestellt, die generationsübergreifend Spaß machen. Auftakt ist am Freitag, 24. Juli, mit „Heute bin ich Samba“ über einen Senegalesen in Abschiebehaft und seine Helferin (Omar Sy und Charlotte Gainsbourg). „Der Nachfolger von 'Ziemlich beste Freunde' ist eine unterhaltsame Migrationsgeschichte“, sagt Ulli Klinkertz von der Kinemathek. Am Samstag, 25. Juli, brilliert Anke Engelke in der bitterbösen Schulkomödie „Frau Müller muss weg“. „Es gibt eine kurze Szene, in der Anke Engelke ins Schwimmbecken fällt. Die wird hier sicher eine besondere Wirkung entfalten“, so Klinkertz.

Die Komödie „Honig im Kopf“ von Til Schweiger zeigt drei Generationen (Großvater, Sohn und Enkelin) auf einer abenteuerlichen Reise, die in Venedig endet. Das Wasserthema und die kindgerecht erzählte Handlung haben dafür gesorgt, dass der Film am Freitag, 31. Juli, ins Programm kommt. Neu im Freibad Friesdorf sind die internationalen Kurzfilme, die am Samstag, 1. August, laufen und sich vor allem um Sommer, Sonne, Pool und Party drehen. Der Eintritt kostet jeweils 6,50, ermäßigt fünf Euro (inklusive Schwimmen). Für alle, die eine Filmnacht verpasst haben, gibt es jeweils am Folgetag eine Wiederholung im Kino der Beueler Brotfabrik, Kreuzstraße 16.

350 bis 650 Besucher haben die Freibad-Freunde bisher pro Filmnacht-Termin mit ihrem Konzept angelockt. „Wir sind die, die Sport und Kultur miteinander vereinen“, sagt Bärbel Richter, stellvertretende FFF-Vorsitzende der FFF. Es gab bisher nur eine Lärm-Beschwerde aus der Nachbarschaft, das Problem konnte aber technisch behoben werden. „Die Leute freuen sich, dass hier im Dorf noch solche Veranstaltungen stattfinden“, so Richter.

Die Spielregeln für die Kinoabende
Die Freibad-Freunde-Friesdorf stellen ihre Filmnächte ehrenamtlich auf die Beine. Damit alles reibungslos klappt und nachher kein dickes Minus auf dem Vereinskonto ist, gibt es ein paar Dinge zu beachten:

l Getränke und Popcorn, Chips und Würstchen gibt es im Friesi zu kaufen. Der Erlös hilft bei der Finanzierung des Open-Air-Kinos. Deshalb dürfen keine Speisen und Getränke mitgebracht werden. Selbstversorger, die davon nichts wussten, hätten laut Verein stets verständnisvoll reagiert und ihren Wein wieder mitgenommen.

l Decken und Kissen sollen mitgebracht werden. Sobald die Sonne weg ist, kann es auf der Liegewiese kühl werden. Aus Sicherheitsgründen dürfen hier keine Stühle aufgestellt werden. Für Gehbehinderte stellen die Freibad-Freunde ein begrenzte Zahl von Sitzplätzen zur Verfügung.

l Auch Inhaber einer Saisonkarte müssen für den Kinoabend Eintritt zahlen. Wer tagsüber schon im Friesi war, muss das Gelände mit Ende der Badezeit verlassen. Am Seiteneingang neben dem Bistro „Rettungsboot“ geht es dann wieder rein.

GA vom 09.07.2015, Seite 22 – BAD GODESBERG

 


GENERAL ANZEIGER BONN VOM 22.06.2015

 

 

Ehrgeiz beim Spaßtriathlon

Freibad-Freunde mit viel Programm: Auf Friesathlon folgen Filmnächte

VON JANA HAMBITZER

 

BAD GODESBERG. Die Freibad-Freunde Friesdorf nehmen den Erhalt des Friesis sportlich: Die magische 3000 ist mit einer aktuellen Mitgliederzahl von 3019 geknackt und mit 848 Saisonverkäufen sieht es aktuell so aus, als könnte der Verein den Vorjahresrekord von 883 einstellen. Um die besten Zeiten zu Wasser, an Land und auf zwei Rädern ging es gestern beim achten Friesathlon. Der Spaßtriathlon, einst als Stammtisch-Idee geboren, ist inzwischen eine professionell organisierte und die kostendeckende Veranstaltung.

Der Wettbewerb umfasste eine Strecke im und um das Friesdorfer Freibad herum. Zuerst mussten die Teilnehmer elf Kilometer auf dem Fahrrad bewältigen, anschließend 500 Meter im Friesi schwimmen und dann neun Kilometer durch den Kottenforst laufen. Insgesamt meldeten sich 75 Einzelstarter und 27 Staffeln an, die als Team antraten und die drei Disziplinen unter einander aufteilten.

„Beim Friesathlon kann jeder mitmachen, der Lust hat“, erklärte Willi Kirschfink vom Friesathlon- Organisationsteam. Viele Teilnehmer kommen aus Friesdorf, Dottendorf und Kessenich, die Kneipenidee für ein neues Dorf-Event geht auf. „Die Leute geben uns eine gute Resonanz, die Hälfte der Teilnehmerplätze war innerhalb eines Tages schon belegt“, sagte Kirschfink. Das Friesathlon Team war gut organisiert: Vor dem Schwimmbad war eine Wechselzone aufgebaut, in der die Fahrräder Teilnehmer bereitstanden, für das 500-Meter-Schwimmen wurden drei Bahnen mit Zeitzählern geöffnet und auf der Liegewiese befand sich das Ziel mit Erfrischungsstation für die Sportler. Auch die Freiwillige Feuerwehr Bad Godesberg war da und unterstützte die Organisatoren.

Unter den Teilnehmern herrschte eine entspannte und fröhliche Stimmung, und die Läufer machten sich gemeinsam warm. Die 18-jährige Beret Somplatzki nahm spontan als Teil einer Staffel am Friesathlon teil. „Eine Freundin von mir hat gefragt, ob ich schnell einspringen könne. Sie schwimmt, ihr Vater fährt Fahrrad und ich laufe“, berichtete sie. Henrik Krämer wurde von einem Freund zur Teilnahme überredet. „Ich mache alle drei Teile mit“, sagte er. „Das Schwimmen wird am anstrengendsten.“

Bereits nach zwanzig Minuten kamen die ersten Fahrradfahrer in die Wechselzone und klatschten sich mit ihren Teammitgliedern ab, die dann schnell ins Wasser sprangen und losschwammen. Nach den 20 Doppelbahnen hieß es dann so schnell wie möglich wieder raus aus dem Wasser, und sich mit den schon bereitstehenden Läufern abklatschen. Um 10 Uhr fiel dann der Startschuss für die Einzelstarter, die unter dem Applaus der Zuschauer hoch in den Wald fuhren. Zum Abschluss fand um 13 Uhr die Siegerehrung statt, bei der die Teilnehmer eine Urkunde und die drei Besten ein kleines Präsent erwartete.

Im Einzelstart belegte den ersten Platz Rolf Didjurgies mit einer Zeit von 1:05:55, den zweiten Platz Mattes Ellen mit 1:06:06 und den dritten Platz Gero Sieberger mit einer Zeit von 1:06:14. Bei der Staffel belegte das Team „ACE“, bestehend aus Albert Pritzkau, Colleen Chemerka und Elmar Joerger den ersten Platz.

Bei den Freibad-Freunden steht jetzt die Planung der nächsten Veranstaltung mit Kultstatus auf dem Programm. Ende Juli gibt es wieder Filmnächte im Friesi. Welche Kinostreifen laufen, will der Verein erst in dieser Woche verraten. Neue Veranstaltungen sind nicht geplant. „Wir machen erst mal das, was funktioniert“, sagte Bärbel Richter aus dem Vorstand.

Bad Godesberger Nachrichten vom Montag, 22. Juni 2015, Seite 22


 

General Anzeiger Bonn vom 18.06.2015

180 Sportler bei achtem Friesathlon

Freibad-Freunde bieten weiter Saisonticket an

FRIESDORF. Die Freibad-Freunde-Friesdorf (FFF) bieten einen weiteren Termin für den Saisonkartenverkauf an. Die Karte, die auch die kostenlose Möglichkeit des Frühschwimmens im Friesdorfer Freibad ermöglicht, können Mitglieder heute von 19 bis 22 Uhr im Nachbarschaftszentrum der Arbeiterwohlfahrt, Frankengraben 26, erwerben. Für Erwachsene kostet die Karte 50 Euro. Kinder, Jugendliche sowie Personen mit Schwerbehindertenausweis ab 50 Prozent zahlen 25 Euro.

Wie die Freibad-Freunde mitteilten, hat man die Mitgliederzahl von 3000 „geknackt“, was auch auf das attraktive Frühschwimmer-Angebot zurückzuführen sei. Des Weiteren laden die Freibadfreunde für Sonntag, 21. Juni, zum achten Friesathlon ein. Der Wettbewerb – rund 20 000 Meter sind im und um das Familienbad zurückzulegen – beginnt um 9.20 Uhr mit dem Radfahrerstart vor dem Freibad. Mehr als 180 Freizeitsportler aus Bonn und Umgebung legen dann elf Kilometer auf dem Fahrrad, 500 Meter im Friesi und eine Laufstrecke von neun Kilometern durch Friesdorf und den Kottenforst zurück. wem

Bad Godesberger Nachrichten vom Donnerstag, 18. Juni 2015, Seite 26

 


General Anzeiger Bonn vom 17.06.2015

„Friesathlon“

im Friesi und

Kottenforst

Freibad-Freunde laden

Freizeitsportler ein

FRIESDORF. Die Freibad-Freunde Friesdorf veranstalten am Sonntag, 21. Juni, den achten „Friesathlon“. Ambitionierte Freizeitsportler aus Bonn und Umgebung können sich auf den Weg machen – rund 20 000 Meter im und um das beliebte Familienbad sind zu bewältigen: Elf Kilometer Fahrradfahren, 500 Meter Schwimmen – natürlich im Friesdorfer Freibad „Friesi“ – und eine Laufstrecke von neun Kilometern durch Friesdorf und den Kottenforst müssen die Teilnehmer des Friesathlons hinter sich bringen.

Was 2008 als spontane Idee eines „Sportnachmittages mit Freunden auf der grünen Wiese“ begann, hat sich mittlerweile zu einem kleinen, aber feinen Dorftriathlon-Event gemausert, das sich über breiten Zuspruch und Unterstützung von der Bevölkerung und Sponsoren freuen kann. Auch Familien und Vereine können als Staffeln an dem Friesathlon teilnehmen – je nach Können und Kondition teilen sich jeweils drei Mitglieder einer Staffel die drei Disziplinen untereinander auf. jüp

 

0 Interessierte können sich unter www.friesathlon.de anmelden. Dort gibt es auch weitere Informationen zur Veranstaltung.

Bad Godesberger Nachrichten vom Mittwoch, 17. Juni 2015, Seite 21


General Anzeiger Bonn vom 29.05.2015

 

 

Saison kann morgen beginnen

 
Freibadfreunde Friesdorf: Vorstand präsentiert Dietmar Stade als Pächter fürs „Rettungsboot“
 
VON MICHAEL WENZEL
 
FRIESDORF. Vor der Saison ist nach der Saison – das gilt auch für die Freibadfreunde Friesdorf (FFF), die am Mittwochabend auf ihrer Mitgliederversammlung im Gemeindesaal der Pauluskirche das Jahr 2014 kritisch Revue passieren ließen – und mit Vorfreude auf den morgigen Start der Freibadsaison hinfiebern. Beim Rückblick galt es allerdings, „einige Klippen“ zu umschiffen, wie die stellvertretende Vorsitzende Bärbel Richter meinte. Das bezog sich in erster Linie auf „die Schlampereien“ rund um die Freibad-Gaststätte „Rettungsboot“, „die für fast fünfstellige Verluste“ sorgte, wie Richter den knapp 60 erschienenen Mitgliedern erläuterte.
 
So hatte der für die Gastronomie zuständige Geschäftsführer ohne Wissen des Vereinsvorstands beispielsweise Lieferverträge für fünf Jahre abgeschlossen, berichtete der zweite stellvertretende Vorsitzende Boris Krickow. Ein Einbruch ins „Rettungsboot“, wo Waren gestohlen wurden, brachte zusätzliche Probleme mit sich. Die gute Nachricht: Der Vorstand konnte die Dinge aufarbeiten und präsentierte einen neuen Pächter für die Saison 2015: Dietmar Stade, bisheriger Gastronom der Gaststätte „Alt Friesdorf“, der im „Friesi“ nun auf eigene Rechnung arbeiten wird. Anders ausgedrückt: „Wir haben die Gastronomie ausgesourct“, so Krickow, denn, so Bärbel Richter ergänzend: „Solche Experimente können wir uns nicht noch Mal leisten.“
 
Trotz des „gescheiterten Experiments“ präsentierte der Vorstand ein positives Ergebnis mit einem Überschuss von rund 14 500 Euro, von denen 10 000 Euro als Betriebskostenzuschuss an die Stadt gezahlt werden, „übrigens als einziger Förderverein in Bonn, der das macht“, wie Richter betonte. Ansonsten konnte der Verein mit fast 2900 Mitgliedern auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken. Neben dem Verkauf von knapp 900 Saisonkarten fand man für alle Aktivitäten passende Adjektive: Mittsommerfest: „Gut besucht.“ Friesathlon: „Gewohnt reibungslos.“ Schwimmkurse: „Ständige Steigerung.“ Sommerfest: „Prima.“ Filmnächte: „Pro Nacht um die 600 Gäste.“ Weihnachtsmarkt: „Erfolgreich.“
 
Ein weiterer Wermutstropfen war die Wahl eines neuen Vorstandes und die Entlastung des alten, die nur unter Vorbehalt vorgenommen wurde. Hintergrund: Aus zeitlich-organisatorischen Gründen konnte nur eine Revisorin, Ute Zamponi-Seyock, die Kasse prüfen. Die stellte aber klar: „Die Zahlen werden wohl so bleiben“, was auch Steuerberater Hermann Pordzik betonte: „Das ist völlig unproblematisch.“ Und, so Richter: „Die Vereinskasse ist tipptopp in Ordnung.“ Sollte die Zweitprüfung nichts beanstanden, besteht der neu gewählte Vorstand aus Boris Krickow (Vorsitzender), Bärbel Richter und Ulrike Starck-Sarter (Stellvertreter), Helmuth Göbel (Kasse), Mechthild Ibald (stellvertretende Kassiererin) sowie Holger Stolarz und Stephan Eder (beide Schriftführer). Die aus gesundheitlichen Gründen fehlende Vorsitzende Ingeborg Cziudaj, die nicht wieder für den Vorsitz kandidierte, wurde auf Vorschlag von Bärbel Richter einstimmig zur Ehrenvorsitzenden der Freibadfreunde gewählt. Nachdem die alte und neue stellvertretende Vorsitzende noch einmal klar gemacht hatte, dass es seitens der Stadt „keine Garantien“ für das Bad gebe, aber wegen des Doppelhaushalts der Betrieb zumindest auch für 2016 gesichert sei, meinte der neue Vorsitzende, Vater von vier Kindern: „Die Schließung des Friesis wäre eine Tragödie. Das Bad hat auch eine erhebliche soziale Bedeutung für Friesdorf.“ Für zwei Themenfelder will der neue Vorstand bald Arbeitskreise einsetzen: Zum einen für das Thema „Intelligenter Einsatz von Personal während des Badbetriebs“ sowie zu „Fehlenden Perspektiven für die Zukunft des Bades“, die einige Mitglieder beklagten.
 
Bad Godesberger Nachrichten vom Freitag, 29. Mai 2015, Seite 20

  


General Anzeiger Bonn vom 16.05.2015

 

 

Doch Frühschwimmen im Friesi

Förderverein ermöglicht erweiterte Öffnungszeiten. Neue Zahlen zum Kurfürstenbad

VON BETTINA KÖHL

 

FRIESDORF. Die Kleinen darf man nicht unterschätzen: Das Freibad Friesdorf, Bonns Bad mit der kleinsten Wasserfläche, kann nun doch ab 1. Juni Frühschwimmen anbieten. Wie berichtet, hatte der Stadtrat beschlossen, die Freibäder am Wochenende erst ab 11 Uhr zu öffnen, werktags erst ab 12 Uhr, um Personalkosten zu sparen. „Wir haben der Stadt angeboten, die Personalkosten für das Frühschwimmen von 6.30 bis 9.30 Uhr zu übernehmen“, sagte Bärbel Richter, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Freibad Freunde Friesdorf (FFF), dem GA gestern auf Anfrage. Das Sport- und Bäderamt der Stadt organisiert im Gegenzug das Personal.

Wer das Frühschwimm-Angebot im Friesi nutzen möchte, muss Mitglied der FFF sein, dafür Mitgliedsbeitrag zahlen und eine Saisonkarte kaufen. Für alle, die regelmäßig etwas für ihre Fitness tun, kann sich das lohnen. Die erweiterten Öffnungszeiten kommen auch Nicht-Mitgliedern zugute: An den Frühschwimmtagen, montags bis freitags, öffnet das Friesi für alle Badegäste, auch ohne Saisonkarte, schon um 10 Uhr.

Wie viel Geld die Freibad Freunde für das Frühschwimmen aufbringen müssen, steht laut Richter noch nicht genau fest. Bei Temperaturen unter 19 Grad können die Freibäder nämlich geschlossen werden, wenn sich dadurch Einsparungen erzielen lassen. Die Personalstunden werden also erst später abgerechnet.

Laut Presseamt sind weitere Ausdehnungen der Badezeiten in anderen Bädern nicht mehr möglich. „Mit den vorhandenen Personalkapazitäten kann die Betriebssicherheit nur in diesem Rahmen garantiert werden“, teilte die Stadt gestern mit.

Die Mitglieder der Bezirksvertretung Bad Godesberg haben im Protokoll zur letzten Sitzung konkretere Zahlen zum Sanierungsbedarf des Kurfürstenbads nachgereicht bekommen. Die veranschlagten zehn Millionen Euro hielten CDU und Grüne für „aus der Luft gegriffen“. Zur Modernisierung seien rund fünf Millionen Euro notwendig, rechnet Andreas Falkowski (Grüne) anhand der neuen Zahlen vor. Das Kurfürstenbad soll laut Ratsbeschluss aufgegeben werden, falls sich bis 2017 kein anderer Betreiber findet. Laut Falkowski war der Erfolg, „dass das Bad nicht als Einziges in Bonn alternativ- und optionslos geschlossen werden musste“, hart errungen. Das sieht Marcel Schmitt (Bürger Bund) anders: Er nannte sämtliche Godesberger Ratskollegen gestern in einer Pressemitteilung „Politiker ohne Rückgrat“. Die Haushaltsbeschlüsse hätten einen „Kahlschlag für den Stadtbezirk“ zur Folge. „Wir lehnen die rüde Form der Abwicklung unseres Gemeinwesens ab“, so Schmitt.

Bad Godesberger Nachrichten vom Samstag, 16. Mai 2015, Seite 26


General Anzeiger Bonn vom 02.05.2015

Vorfreude auf das Friesi

Ab sofort gibt es die Saisonkarte für das Friesdorfer Freibad. Kinderschwimmkurse in den Sommerferien

FRIESDORF. Auch wenn die Badesaison noch nicht beginnt – wasserbegeisterte Friesdorfer, Dottendorfer und Kessenicher Freibad-Freunde können sich schon jetzt ihre Saisonkarte für die Freibadsaison im Friesi sichern.

Die nächsten Verkaufstermine sind am morgigen Sonntag, 3. Mai, von 10 bis 12 Uhr, sowie am kommenden Sonntag, 10. Mai, von 13 bis 17 Uhr in der Schwimmbadgastronomie „Rettungsboot“ (erreichbar über den Seiteneingang am großen Parkplatz in der Margarethenstraße). Der Preis beträgt wie im vergangenen Jahr 50 Euro für Erwachsene und 25 für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren sowie Schwerbehinderte, zuzüglich eines Materialkostenbeitrags von zwei Euro pro Karte. Weitere Verkaufstermine werden über die Homepage www.friesi.org und per Aushang bekannt gegeben.

Am 21. Juni veranstalten die Freibad-Freunde Friesdorf (FFF) den 8. „Friesathlon“. Ambitionierte Freizeitsportler aus Bonn und Umgebung können sich dann auf den Weg machen. Rund 20 000 Meter im und um das beliebte Familienbad sind dabei zu bewältigen: Elf Kilometer Fahrradfahren, 500 Meter Schwimmen und eine Laufstrecke von neun Kilometern durch Friesdorf und den Kottenforst warten auf die rund 180 Athleten. Auch Familien und Vereine können als Staffeln an dem Friesathlon teilnehmen – je nach Können und Kondition teilen jeweils drei Mitglieder einer Staffel die drei Disziplinen untereinander auf. Interessierte können sich ab sofort über die Homepage der FFF unterwww.friesathlon.de anmelden.

Auch in der kommenden Freibadsaison bieten die Freibad-Freunde wieder Kinderschwimmkurse in den Sommerferien an. Ab sofort können Eltern ihre Kinder anmelden. Die zweiwöchigen Kurse werden wie in den Vorjahren von Fachpersonal durchgeführt. Sie richten sich sowohl an kleine Kinder ab vier Jahren, die erst mit dem Schwimmen beginnen, als auch an ältere bis 13 Jahre, die dazulernen und ein Schwimmabzeichen erwerben wollen. Der Unterricht wird in zwei Blöcken vom 13. bis 24. Juli sowie vom 27. Juli bis 7. August angeboten und findet jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit von 10 bis 13.30 Uhr im Freibad Friesdorf statt. Das Anmeldeformular befindet sich auf der Website der Freibadfreunde. Für Mitglieder der Freibad-Freunde ist die Kursgebühr ermäßigt. Anmeldeschluss ist der 1. Juni. wem

 

0 Am Dienstag, 5. Mai, treffen sich die Freibad-Freunde um 20 Uhr zu ihrem Stammtisch in der Gaststätte Huth, Annaberger Straße 150. Themen sind der nahende Saisonstart und Neuwahlen im Vorstand.

Bad Godesberger Nachrichten vom Samstag, 2. Mai 2015, Seite 30


General Anzeiger Bonn vom 09.02.2015

 

Leedche singen für das „Friesi“

Pauluskirche: Karnevalistisches Benefizkonzert mit Ludwigschor und Chaos-Combo

VON MONICA PERNE

 

FRIESDORF. Der Kirchsaal tobte. Bis zum letzten Platz gefüllt, von älteren Menschen im Rollstuhl bis zu Kleinkindern in Karnevalskostümen, wurde in den Kirchenbänken gesungen, geklatscht, geschunkelt, während eine immer länger werdende Polonaise sich durch Mittel- und Seitengänge wand. Pfarrer Siegfried Eckert glänzte als Büttenredner, und der Kirchenchor stellte die Chaos-Combo.

Das Rudelsingen von Karnevalsschlagern in der Pauluskirche in Friesdorf war eine Premiere. Angelegt als Benefizkonzert zugunsten der Freibadfreunde Friesdorf, begrüßte Pfarrer Eckert auf Rheinisch, überließ jedoch bald Bühne und Mikrofon dem Ludwigschor unter Volker Kriegsmann, Musiker des Beethovenorchesters. Mit von Kriegsmann selbst komponierten Liedern, wahre Liebeserklärungen an Bonn wie dat Bonnleedche oder dat Ludwigsleedche, deren Refrains auf eine Leinwand projiziert enthusiastisch mitgesungen wurden, stimmte sich die Gemeinde karnevalistisch ein. Pfarrer Eckert verabschiedete den Chor mit dem Hinweis, ihr Beitrag führe klar vor Augen, welcher Irrsinn es sei, Sport gegen Kultur auszuspielen, wie wir es gegenwärtig in Bonn erleben würden. Sodann eroberten Fred Prünte und seine Chaos-Combo Bühne und Bütt und brachten mit unwiderstehlichen Gassenhauern von den Höhnern, Bläck Fööss oder Brings die Kirchgänger auf die Füße und aus dem Häuschen. Kirche mal anders.

Groß ist auf einer Leinwand zu lesen: „Das größte Glück für Bonner Jecken, der Friesi-Teich mit den vier Ecken“. Ingeborg Cziudaj, Vorsitzende des Fördervereins, schickte einen Weckruf durch das Kirchenschiff, der trotz des Rheinisch-Melodischen eine betont kämpferische Note hatte. Für dieses Jahr sei das Friesi sicher. Sie betonte: für dieses Jahr. Nächstes Jahr sei ungewiss, doch dann setzte sich ihr Kampfgeist durch und sie korrigierte sich: „Nein, nächstes Jahr öffnet das Friesi auch. Und wenn nichts mehr geht, dann gehen wir auf die Barrikaden“. Der Saal tobte. Sie forderte die Anwesenden jedoch auf, durch den Kauf von Saisonkarten das Friesi zu unterstützen und stellte eindeutig klar, dass eine Übernahme des Freibads durch den Verein zu umständlich und insofern nicht denkbar sei.

Seit 25 Jahren droht dem Friesi die Schließung. Vor 25 Jahren wurde der Förderverein gegründet und wuchs von anfänglich ein paar hundert Mitgliedern auf mehr als 3000. Die Arbeit des Vereins wird allseits gelobt und ausgezeichnet. Zu den zahlreichen Initiativen des Vereins soll gegebenenfalls die Übernahme des „Frühschwimmens“, dessen Einstellung die Stadt Bonn für alle Bäder angekündigt hat, hinzukommen – ebenso die Teilpflege der Grünanlagen. Cziudaj betont die wichtige Rolle des Freibads für Friesdorf: Für Kinder und Jugendliche, besonders für diejenigen, deren Eltern sich keine längeren Urlaubsreisen leisten könnten, sei das Friesi der sommerliche Aufenthaltsort schlechthin.

Zu den Überlegungen der Bonner Stadtverwaltung, ein neues Bad auf Beueler Seite zu bauen, bemerkte die Cziudaj lapidar: „Das wäre das endgültige Aus fürs Friesi“, dem kleinsten Bonner Freibad.

Bad Godesberger Nachrichten vom Montag, 9. Februar 2015, Seite 28

 


General Anzeiger Bonn vom 02.02.2015

Rudelsingen für guten Zweck

FRIESDORF. Eine musikalische Benefiznacht findet am Samstag, 7. Februar, ab 18 Uhr, in der Pauluskirche, In der Maar 7, statt. Volker Kriegsmann, ein Musiker des Beethovenorchesters, wird mit seinem Ludwigschor eigene und bekannte Karnevalslieder anstimmen. Fred Prünte mit Band wird an seinem Keyboard die Premiere des Rudelsingens von Karnevalsschlagern in Friesdorf einleiten. Verkleidung ist gern gesehen.

Der Erlös des Abends geht an die Freibadfreunde Friesdorf, die sich für den Erhalt des beliebten Familienbades im Stadtteil einsetzen. Rechtzeitiges Kommen empfiehlt sich. Der Eintritt ist frei. Spenden werden erbeten. Anschließend laden die Veranstalter zu einer After-Show-Party mit Soulmusik im neuen „Selig“ ein. ga

Bad Godesberger Nachrichten vom Montag, 2. Februar 2015, Seite 28

 

 


Leserbrief General Anzeiger Bonn vom 15.12.2014

Viele Schwimmer

Zum Thema „Die Zukunft der Bäder in Bonn“

 

Herr Nimptsch meint also: „Das Schulschwimmen fand und findet nicht in den Freibädern statt.“ Da frage ich mich, was ich dort im Friesdorfer Bad täglich gesehen habe. Eine Schulklasse nach der anderen! Was wohl die Schulkinder, Eltern, Lehrer, Bademeister und die anderen Gäste denken, wenn der OB so etwas erzählt. Warum schwimmen wohl die Kinder der Servatius-Schule jedes Jahr ein Sponsoren-Schwimmen im Friesi? Und in den Schulferien bietet der unermüdliche Förderverein Freibad-Freunde Friesdorf dort Schwimmkurse an, und das seit 1994. Dieses Jahr lernten dort 160 Kinder Schwimmen.

Thoma Becker, Bonn

Bad Godesberger Nachrichten vom Montag, 15. Dezember 2014, Seite 32 

 


GENERAL ANZEIGER BONN vom 05.12.2014

Trauer um

Lisa Spieker

FRIESDORF. Die Ehrenvorsitzende der Freibad-Freunde Friesdorf (FFF), Lisa Spieker, ist am 30. November im Alter von 81 Jahren gestorben. In ihrem Nachruf würdigen die FFF Lisa Spieker als eine Frau der ersten Stunde des Vereins. Noch vor der Gründung der FFF Anfang der 90er Jahre habe sie mit Gleichgesinnten Unterschriften gesammelt, um den Erhalt des Friesis zu sichern. Nach Gründung der FFF habe sie viele Jahre als Vorsitzende gewirkt und mit viel Tatkraft und Hartnäckigkeit für den Erhalt des beliebten Familienbades gekämpft. Auch nach ihrem Ausscheiden aus der aktiven Vereinsarbeit hat sie mit regem Interesse das Engagement des Vereins verfolgt, so der Verein. „Die Freibad-Freunde Friesdorf werden Lisa Spieker nicht vergessen.“ val

Bad Godesberger Nachrichten vom Freitag, 5. Dezember 2014, Seite 27

 


GENERAL ANZEIGER BONN vom 04.12.2014

Verkauf von Saisonkarten fürs „Friesi“ startet

Die Freibadfreunde bieten die Tickets als Geschenkgutscheine an

FRIESDORF. Da das Friesdorfer Freibad auch im nächsten Jahr seine Pforten wieder öffnen wird, starten die Freibadfreunde Friesdorf (FFF) so früh wie noch nie mit ihrem Verkauf von Saisonkarten. Ab Samstag, 6. Dezember, bietet der Verein auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Parkplatz des Sportzentrums an der Margarethenstraße Geschenkgutscheine für Saisonkarten 2015 an. An diesem Tag können im „Rettungsboot“, der Schwimmbadgastronomie im Freibad, auch Saisonkarten erworben werden. Auch wird es dort weiterhin bis zum Saisonstart regelmäßige Verkaufstermine geben. Diese werden im Internet unter www.friesi.org bekannt gegeben.

Der Preis für die Saisonkarte beträgt für Erwachsene 50 Euro, für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr sowie für Personen, die im Besitz eines Schwerbehindertenausweises von mindestens 50 Prozent sind, 25 Euro. Pro Karte wird ein Materialkostenzuschuss von zwei Euro erhoben. Außerdem bieten die Freibadfreunde erstmals einen Kalender mit Friesi-Motiven und Terminen der bereits feststehenden Veranstaltungen im Freibad für zehn Euro an. wem

Bad Godesberger Nachrichten vom Donnerstag, 4. Dezember 2014, Seite 26 


GENERAL ANZEIGER BONN vom15./16. November 2014

 

Bäder: Rat spricht Machtwort

Mehrheit lehnt Schließungsvorschlag ab. Auch 2015 werden alle Freibäder öffnen

Von Lisa Inhoffen

 

BONN. Der erste große Sparvorschlag von Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD) und Stadtkämmerer Ludger Sander (CDU) ist vom Tisch: Im nächsten Sommer werden alle Freibäder in Bonn wie gewohnt öffnen, und auch das Kurfürstenbad in Bad Godesberg macht vorerst nicht dicht. Das beschloss der Bonner Stadtrat am Donnerstagabend auf Antrag der Jamaika-Koalition mit großer Mehrheit.

Gut 1,6 Millionen Euro wollten Nimptsch und Sander allein mit der Bäderschließung in den nächsten zwei Jahren sparen. Doch daraus wird nun nichts. „Wie lautet Ihr Deckungsvorschlag?“, fragte Nimptsch deshalb sofort nach der Abstimmung die Politiker. Und schob gleich hinterher: „Diese Frage ist ernst gemeint. Ich muss sie jedes Mal stellen, wenn Sie unsere Vorschläge kippen.“ Eine Antwort erhielt er nicht. Stattdessen folgte der Rat dem Änderungsantrag des neuen Ratsbündnisses aus CDU, Grünen und FDP, die Bäder nicht zu schließen.

Gegen die SPD entschied der Rat außerdem, alle übrigen Entscheidungen zum Thema Bäder in die beginnenden Haushaltsberatungen zu verweisen. „Nur das ist zielführend“, meinte der Duisdorfer Stadtverordnete und CDU-Kreisvorsitzende Christos Katzidis. Erkennbar ist aber schon, dass die Koalition das Kurfürstenbad bis 2016 aufgeben will. Für Werner Hümmrich (FDP) sind nicht die Frei-, sondern die Hallenbäder „die Kostentreiber. Ich verhehle nicht, dass meine Fraktion am liebsten das Frankenbad schließen würde“, räumte er freimütig ein. Das spare rund 20 Millionen Euro an Sanierungskosten für das Bad an der Vorgebirgsstraße sowie rund eine Million Betriebskosten. „Dafür könnten wir alle anderen Bäder instand setzen“, so Hümmrich. Doch diesen Vorschlag tragen die Koalitionspartner von CDU und Grünen nicht mit.

Die SPD hatte zuvor beantragt, den Ratsbeschluss von 2013 zur Sanierung der Hallenbäder umzusetzen und mit der Sanierung des Frankenbades umgehend zu beginnen. Außerdem sollten die Sanierungspläne für das Hardtbergbad alsbald vorgelegt werden, forderte Ratsfrau Gabi Mayer. Schließlich habe die Verwaltung beide Bäder nicht zur Schließung vorgeschlagen. Den Antrag lehnte die Ratsmehrheit nach einer namentlichen Abstimmung mit 54 Nein- und 29 Ja-Stimmen ab.

Rolf Beu (Grüne) erinnerte daran, die Verwaltung solle parallel prüfen, ob ein neues Kombibad in den Beueler Rheinauen errichtet werden könne. In dem Fall sollen Beueler Bütt und Ennertbad aufgegeben werden. Den Vorwurf der Piraten, die Verwaltung forciere mit ihren Schließungsplänen den „gefährlichen Trend“, dass immer weniger Kinder schwimmen lernten, konterte Nimptsch: „Das Schulschwimmen fand und findet nicht in den Freibädern statt.“ Die Verwaltung stelle immer sicher, dass das Schulschwimmen in Bonn stattfinden könne.

Bad Godesberger Nachrichten vom Samstag, 15. November 2014, Seite 25

 


GENERAL ANZEIGER BONN vom 07.11.2014

Bekenntnis zu Godesbergs Bädern

Fraktionen in der Bezirksvertretung präsentieren sich gegenüber der Verwaltung kämpferisch

Von Rüdiger Franz

 

BAD GODESBERG. In der Bäderfrage hat die Bezirksvertretung am späten Mittwochabend erneut einstimmig den Schulterschluss geübt. Gemeinsam sprechen sich die Fraktionen für einen dauerhaften Fortbestand des Kurfürstenbades und des Freibades Friesdorf aus, erwarten von der Verwaltung die beschlossene Prüfung möglicher Kooperationen und verlangen einen Bericht darüber, auf welche Weise die Verwaltung bislang nach wirksamen Entlastungsmöglichkeiten gesucht hat.

Mit diesen drei Punkten folgte das Gremium einem Antrag von CDU und Bürger Bund. Dafür, dass die einmütige Haltung auch auf das Friesdorfer Freibad bezogen wurde, sorgte die SPD mit einem Änderungsantrag, der ebenfalls einstimmig beschlossen wurde; demnach geht die Bezirksvertretung davon aus, dass die Verwaltung gemeinsam mit den Freibad Freunden Friesdorf Modelle erarbeitet, um die laufenden Kosten zu senken.

Eine kleine Relativierung erfuhr der rigorose Standpunkt zum Kurfürstenbad mit einem ebenfalls angenommenen Änderungsantrag der Grünen, welcher den dauerhaften Erhalt des Bades an die Bedingung knüpft, dass „mit Hilfe von Investoren, Betreibern, Unterstützern, Kooperationspartnern sowie in enger Abstimmung mit den Schwimmsport treibenden Vereinen, der Interessengemeinschaft und dem Förderverein Kurfürstenbad bis Juli 2016 schlüssige Betreiberkonzepte oder Kooperationsmodelle gefunden werden, die den dauerhaften Erhalt und Betrieb der Schwimmstätte ermöglichen als auch eine spürbare Entlastung des Haushaltes sicherstellen“.

Genau dies war der Punkt, an dem sich Martin Herkt als Leiter des städtischen Sport- und Bäderamtes skeptisch zeigte. Denn gerade die Vermarktungsversuche hätten deutlich gezeigt, dass ein privater Investor nur unter der Prämisse in einen Bäderbetrieb einsteigt, dass er dabei auch Profit erzielen kann. Das aber sei im Kurfürstenbad angesichts der limitierten Fläche und des aktuellen Zustands derzeit schwierig. „Dreh- und Angelpunkt ist der Sanierungsstau“, so Herkt, der darauf auch die stagnierenden Besucherzahlen im Saunabereich – 7000 Gäste pro Jahr – zurückführte. Für das Angebot der Schwimmgemeinschaft Wago, den Schwimmbetrieb zu übernehmen und das Bad im Wege der Vereinsmitgliedschaft für jedermann de facto öffentlich zugänglich zu halten, fand Herkt zwar Worte des Lobes, teilte jedoch ganz und gar nicht die Kalkulation für das Sparpotenzial, welches der Stadt mit dieser Lösung winke. Wago-Geschäftsführer Andreas Neußer hatte zuvor von mehr als einer halben Million Euro gesprochen – das wären mehr als zwei Drittel der Summe, welche die Verwaltung im gesamten Bonner Bäderbereich zu sparen gedenkt.

Die Vertreter der Fraktionen gingen unisono mit der Verwaltung hart ins Gericht: Diese habe ihre Hausaufgaben nicht gemacht und trete überdies bürgerschaftliches Engagement mit Füßen, kritisierten mehrere Redner. Nicht zuletzt sei das Kurfürstenbad von der Stadt zuletzt stets als dasjenige dargestellt worden, welches im Vergleich mit anderen noch die beste Bausubstanz aufweise. Auf eine zentrale Frage blieb die Verwaltung in der Sitzung die Antwort schuldig: Wie sie sich in einem Stadtbezirk ohne Hallenbad eigentlich das zukünftige Schulschwimmen vorstellt.

 


GENERAL ANZEIGER BONN vom 28.10.2014

 
 
Friesdorfer Freibad und Kurfürstenbad
Eine Online-Petition zum Erhalt der Bäder
Von Rüdiger Franz
 
BAD GODESBERG.  Angesichts der Existenzbedrohung für das Kurfürstenbad und das Freibad Friesdorf aufgrund der aktuellen Sparpläne der Stadtverwaltung mehren sich zurzeit die Initiativen mit dem Ziel, beide Schwimmbäder zu erhalten.
Nachdem sich in der vergangenen Woche der Vorstand der Freibad Freunde Friesdorf (FFF) mit einem Brandbrief an die Mitglieder gerichtet hatte, ist es nun die Initiative zum Erhalt des Kurfürstenbades, der sich mit einem Appell an die Öffentlichkeit wendet. Gemeinsam mit den FFF gaben sie eine Online-Petition auf den Weg gebracht. Dabei kann man im Internet den Appell zum Erhalt beider Bäder unterstützen. Das Ergebnis soll dem Oberbürgermeister und dem Stadtrat zur Kenntnis gegeben werden.
 
"Die Schließung der beiden Bäder würde bedeuten, dass es im Bonner Westen und Süden - also für die Bezirke Südstadt, Gronau, Kessenich, Dottendorf, Friesdorf, Plittersdorf, Hochkreuz und Bad Godesberg - kein Schwimmbad mehr gibt", verdeutlicht die Sprecherin der Initiative, Franziska Zeitler, die Bedeutung der Entscheidung, mit der in der Ratssitzung am 13. November gerechnet wird.
Franziska Zeitler: "Bei der Initiative zum Kurfürstenbad letztes Jahr habe ich übrigens von OB Nimptsch und von den Stadtratsfraktionen der SPD, FDP, Die Linke und dem Bürger Bund Briefe erhalten, in denen sich der OB und diese Fraktionen explizit für den Erhalt des Bades aussprechen.
 
Bereits am 5. November kommt in Bad Godesberg die Bezirksvertretung zusammen, und auch dann wird es um die Zukunft der Bäder gehen. So hat die CDU-Fraktion am Montag einen Dringlichkeitsantrag auf den Weg gebracht. Ihr Ziel: Die Schwimmgemeinschaft Wachtberg Godesberg soll in der Sitzung Gelegenheit erhalten, ihr kürzlich bekannt gewordenes Konzept zur Übernahme des Schwimmbetriebes im Kurfürstenbad darzustellen. "Sollten mit diesem Konzept Personalkosten in Höhe von bis zu einer halben Million Euro jährlich eingespart werden können und das Bad erhalten bleiben können, wäre dies eine diskussionswürdige Perspektive", so die CDU.
 
Friesdorfer Freibad und Kurfürstenbad: Eine Online-Petition zum Erhalt der Bäder | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
 

GENERAL ANZEIGER BONN vom 21.10.2014

 

BAD GODESBERG. Erst die Freunde der Kammerspiele, dann die Stammgäste des Kurfürstenbades -nun die Freibad Freunde Friesdorf. In Bad Godesberg beginnt sieh die Stimmung gegen die Sparpläne der Stadtverwaltung zu erhitzen. Wie berichtet, erhofft sich die Verwaltung von der Schließung des Friesdorfer Freibades eine Entlastung des Haushaltes in Hohe von 141 000 Euro pro Jahr.
Das ruft erwartungsgemäß jetzt die Freibad -Freunde Friesdorf (FFF) auf den Plan , die den Betrieb des Schwimmbades seit ihrer Gründung vor 20 Jahren unterstutzen und mit ihren knapp 3000 Mitgliedern zu den größten Bürgervereinen der Stadt zählen, "Die Lage ist so ernst wie noch nie. Nach den jüngsten Sparbeschlüssen steht den Freibad-Freunden das Wasser bis zum Hals" , schreibt FFF-Vorsitzende Ingeborg Cziudaj in einem Brandbrief an alle Mitglieder und stellt darin auch klar: .Eine Übernahme des Bades durch
den Verein, selbst mit noch so engagierten Ehrenamtlichen, ist illusorisch." Realistisch sei eine verstarkte Kooperation mit der Stadt , indem der Verein nicht nur wie bislang Geld beisteuere, sondern auch aktiv Sparvorschläge bei den städtischen Ausgaben einbringe. Denkbar, so Cziudaj, sei es etwa, das Frühschwimmen nur für Saisonkarteninhaber zu ermöglichen und somit zu einem "Vereinsschwimmen" zu machen, das weniger kostenintensive Aufsichtskräfte erfordere. .Durch die Übernahme von Aufgaben durch unsere
Vereinsmitglieder ist eine weitere Kostenreduzierung denkbar", schreibt die Vorsitzende weiter. Außerdem konnten sich Mitglieder zu Rettungsschwimmern ausbilden lassen und dann kostenlos Dienst am Beckenrand schieben. Auch ehrenamtliche Hilfe bei der Pflege des Bades sei möglich, so Cziudaj, die nicht zuletzt auf noch mehr Spenden und Leistungen aus den eigenen Reihen hofft: "Wir können das Friesi also nur retten, wenn Sie verstarkt bereit sind, sieh regelmäßig ehrenamtlich zu engagieren", so Cziuda j.

 


LESERBRIEF General Anzeiger Bonn 09.10.2014

Herrn Nimptschs Sparvorschläge sind fantasielos.
Sie stoßen diejenigen vor den Kopf, die sich seit Jahren ehrenamtlich für diese Stadt engagieren. Die erfolgreiche Arbeit des Fördervereins Freibad Freunde Friesdorf wird in keinster Weise gewürdigt. Dort sind bald . 3000 Mitglieder organisiert. So sind dort in jedem Sommer rund 180 Kinder in den Schwimmkursen (von wegen "Schwimmen lernt man nicht im Freibad"). Seit sechs Jahren findet der stadtweit beachtete Friesathlon mit jeweils rund 160 Teilnehmern statt, Eine eigene Schwimmbadgastronomie betreibt der Förderverein seit drei Jahren. Der Verkauf der Saisonkarten für Mitglieder findet seit zwei Jahren statt zusätzlich zu diesen Eintrittsgeldern hat der Verein 2013 und 2014 rund 50000 Euro an die Stadt überwiesen.
Ebenfalls seit zwei Jahren führt der Verein zusammen mit der Bonner Kinemathek die Friesdorfer Filmnächte im Freibad mit jeweils fast 2000 Besuchern durch. Das Freibad ist wichtig für Familien mit kleinen Kindern und Jugendliche. Kinder und Jugendliche können dort noch alleine ins Bad gehen ohne dass ihnen wie im Rüngsdorfer Bad sofort das T-Shirt oder das Fahrrad geklaut wird. Auch eine Security ist, im Gegensatz zum Rüngsdorfer Freibad, nicht nötig. Auch zahlreiche Senioren nutzen das Friesi. All dieses Engagement der Freibadfreunde wird nicht gewürdigt, Familien, Behinderte und Senioren bleiben außen vor. Danke, Herr Nimptsch! Sie hätten den Bonner Bürgern einen großen Gefallen getan, wären Sie zur letzten Kommunalwahl, wie viele Ihrer Amtskollegen in NRW, zurückgetreten und hätten dem Bonner Steuerzahler somit 500000 bis 600000 Euro für eine separate OB Wahl erspart.

Annette Eder,
Bonn


General Anzeiger Bonn 18.08.2014

 Freibadfreunde trotzen dem miesen Wetter

Das 22. Friesdorfer Freibadfest lockt aber insgesamt weniger Besucher als sonst

FRIESDORF. Deutlich weniger Besucher als in den Vorjahren lockte das Sommerfest der Freibadfreunde ins „Friesi“. Das lag nicht nur an den durchwachsenen Wetterbedingungen bei Temperaturen um die 20 Grad, sondern auch daran, dass die Stadt erstmals anlässlich des Sommerfestes auch Eintritt bei den Besuchern kassierte.

„Viele haben sich beschwert und sind dann wieder nach Hause gegangen“, berichtete Ulrike Storck-Sarter, die für die Kasse der Freibadfreunde verantwortlich ist. „Das hat einfach viele abgeschreckt“, sagte sie. Immerhin mache die Organisation und Durchführung eines solchen Festes „viel Arbeit.“ Das bestätigte auch die Vorsitzende Ingeborg Cziudaj, die in diesem Zusammenhang ihren Dank an alle Helfer und Helferinnen aussprach und insbesondere den Küster von St. Servatius, Christof Riege, erwähnte.

„Ich bin jetzt aber gar nicht so deprimiert wegen diesen Dingen“, meinte sie dennoch und freute sich über das Programm, das die Freibadfreunde auf die Beine gestellt hatten. Vor allem über die musikalischen Programmpunkte in Form der Godesberger Formationen „The Row“ und der „Chaos Kombo“ aus Friesdorf war die Freude groß, da es im Vorjahr kein musikalisches Rahmenprogramm gegeben hatte.

Im Mittelpunkt standen dabei vor allem „The Row“, die zwischen den Becken ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum mit rockiger und fetziger Musik feierten. Frontmann Rolf „Rowi“ Ditz erinnerte daran, dass er und seine Bandmitglieder bereits als Kinder gerne im „Friesi“ gewesen sind. Mit Musik von den Rolling Stones, den Beatles und anderen Größen der „roaring sixties“ begeisterten Wolfgang Fassbender (Gitarre), „West Coast“ Willi Gütler (Drums), Peter Schreiner (Bass) und Volkmar Kramarz (Leadgitarre) das Publikum im Freibad.

Da es den meisten im Wasser zu kalt war, konnten sich vor allem die Kinder unter anderem an einer großen Carrerabahn und beim Kindermalen erfreuen oder im Gespräch mit Falkner Daniel Moser einen kleinen Kontakt in Natur und Tierwelt erhalten. Ein „Dankeschön“ und ein großes Eis gab es auch für die Schüler der Servatiusschule, die kurz vor den Sommerferien im Rahmen ihres Sponsorenschwimmens Geld für eine neue Schaukel im „Friesi“ erschwommen hatten. wem

Bad Godesberger Nachrichten vom Montag, 18. August 2014, Seite 22


General Anzeiger Bonn 15.08.2014

Wie ein Maulwurf durchs Wasser graben

In den Sommerferien lernen die Kinder bei den Freibadfreunden Friesdorf Schwimmen

Von Nicolas Ottersbach

 

FRIESDORF. Schaufelbewegungen wie ein Maulwurf sollen die Kinder im Wasser machen. „Grabt euch den Weg frei“, sagt Rettungsschwimmer Christoph Janicke am Beckenrand des Friesdorfer Freibads. Er bringt den Vier- bis Sechsjährigen gerade das Schwimmen bei. Die sind erst noch etwas zögerlich und klammern sich an ihre Schwimmhilfen. Trotzdem geht Jannicke mit ihnen nach kurzer Zeit ins tiefe Wasser.

„Wenn sie sich zu lange im Nichtschwimmerbecken bewegen, gewöhnen sie sich automatisch an den Boden und setzen die Füße immer ab“, erklärt er. Sein Bruder René leitet die Kleinen derweil mit einer Poolnudel Meter für Meter durch das Nass. Wie ein Fisch am Haken paddeln die Kinder hinterher. „Und wenn sie nicht mehr können, greifen sie einfach danach“, sagt er. Oder schwimmen direkt an den Rand.

Das gehöre laut Christoph Janicke, der seit 12 Jahren als Übungsleiter beim Schwimmkurs der Freibadfreunde mitmacht, zu den wichtigsten Grundkenntnissen. „Man muss wissen, wo das rettende Ufer ist“, sagt er. Den Anfängern vermittelt er nicht nur die Schwimmtechnik, sondern nimmt auch die Angst vor dem Wasser. Einige Kinder hätten Scheu, den Kopf unterzutauchen. Deshalb wäscht er sich mit ihnen erst nur das Gesicht, steckt dann die Nase unter Wasser und schließlich den ganzen Kopf. „Das muss schrittweise gehen, wir zwingen die Kinder zu nichts.“

Wer sich traut, darf sogar vom drei Meter Turm springen. Das war für den neunjährigen Samuel, der das erste Mal den Schwimmkurs besucht, das aufregendste. „Aber eigentlich hat hier alles Spaß gemacht“, sagt er. Mutter Rebecca Bailey kam sogar mit ihren Söhnen Jack (8) und Arran (6) aus Großbritannien ins Friesi, um den Kurs mitzumachen.

„Bis vor einem Jahr lebten wir hier noch, mittlerweile sind wir umgezogen“, sagt Bailey. Sie besuchte ihren Mann, der noch immer in Bonn arbeitet. Zwei Wochen dauert der Kurs, der zweimal in den Ferien angeboten wird. In dieser Zeit können auch Schwimmabzeichen erworben werden. Das Konzept ist schon 18 Jahre alt: Für wenig Geld eine gute Schwimmerziehung für Kinder anbieten.

„In diesem Jahr hatten wir wahnsinnigen Zuspruch“, sagt Holger Stolarz von den Freibadfreunden. Fast 170 Kinder machten mit, vor einigen Jahren waren es noch um die 40. „Mehr dürfen es nicht werden, dafür ist das Freibad einfach zu klein“, sagte die Vorsitzende Inge Cziudaj. In den nächsten Sommerferien sollte man sich früh genug anmelden.

 

i Das Freibad-Fest im Friesi ist kommenden Sonntag, 17. August, von 12 bis 20 Uhr.

Bad Godesberger Nachrichten vom Freitag, 15. August 2014, Seite 23


General Anzeiger Bonn 13.08.2014

Friesdorfer Freibad-Fest

FRIESDORF. Zum Abschluss der Sommerferien laden die Freibad-Freunde-Friesdorf (FFF) am komenden Sonntag, 17. August, zum Friesdorfer Freibad-Fest ein. Auf die Besucher des Freibads an der Margaretenstraße 14 wartet von 12 bis 20 Uhr ein buntes Programm. Die Kinder können sich auf einen Falkner freuen, während die Erwachsenen zur Live-Musik zweier Bands entspannen können. Um 15 Uhr überreichen die Schüler der Servatiusschule in einer feierlichen Scheckübergabe den Erlös aus ihrem Sponsorenschwimmen im Juni an die FFF. Ein Buffet mit Kuchen und herzhaften Kleinigkeiten stärkt große und kleine Schwimmer. Weitere Informationen gibt es im Internet unterwww.friesi.org. bsb

Bad Godesberger Nachrichten vom Mittwoch, 13. August 2014, Seite 21


General Anzeiger Bonn 05.08.2014

 

 

Kein FFF-Stammtisch

FRIESDORF. In den Sommerferien gibt es keinen Stammtisch der Freibad-Freunde Friesdorf (FFF). Regulär treffen sie sich jeden ersten Dienstag im Monat. Wegen der Urlaubszeit entfällt dieser Termin heute. Der nächste Stammtisch findet am Dienstag, 2. September, um 20 Uhr in der Gaststätte Huth, Annaberger Straße 150, statt.koe

Bad Godesberger Nachrichten vom Dienstag, 5. August 2014, Seite 22


General Anzeiger Bonn 28.07.2014

 

 Das Friesi glänzt mit Leinwandstars

Besucher schätzen die besondere Atmosphäre der Filmnächte im Freibad. Mehr Programm am nächsten Wochenende

Von Katharina Weber

 

FRIESDORF. Es ist voll auf der Liegewiese vor der großen Leinwand. Mehr als 530 Besucher sitzen dicht beieinander auf Picknickdecken, Isomatten und Sofakissen, eingehüllt in flauschige Decken, bestens versorgt mit kleinen Snacks, Popcorn, Cola und Wein. Aus den Boxen säuselt leise Musik, während alle darauf warten, dass der Film anfängt.

Zum dritten Mal hatten die Freibad-Freunde-Friesdorf zu den „Freibad Filmnächten“ eingeladen. Zum Auftakt lief am Freitagabend „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Insgesamt zeigt der Förderverein in Kooperation mit der Bonner Kinemathek vier Filme unter freiem Himmel. Besonderes Highlight: Vor Filmbeginn können die Besucher noch bis etwa 21.15 Uhr schwimmen.

War das Wetter bei den vergangenen Filmnächten stets gut, so tröpfelte es ausgerechnet am Freitag aus einer Wolke, die sich hartnäckig über dem Friesi hielt. Aber der Unmut über „diese eine Wolke“ dauerte nicht lang an. Picknickdecken wurden kurzerhand mit Regenschirmen überdacht und der Schauer ausgesessen. Die Besucher im Becken planschten währenddessen unbeeindruckt weiter. Der acht mal fünf Meter großen Leinwand hätte der Regen ohnehin nichts anhaben können, genauso wenig wie dem Projektor, der sicher in einem kleinen Anhänger untergebracht war. Pünktlich zum Sonnenuntergang präsentierte sich der Himmel wolkenleer. „Film ab“ im Friesi.

Ingeborg Cziudaj, Vorsitzende der Freibad-Freunde-Friesdorf, war erleichtert: „Wir zittern jedes Jahr: Hält es aus? Hält es nicht aus?“ Umso mehr freute sie sich, als sich das Wetter besserte. „Die Stimmung ist einfach Ferien pur. Oder Freude pur. Es ist einfach nur schön“, sagte Cziudaj. Silvia Kuhn, ebenfalls Mitglied der Freibad-Freunde, besucht das Schwimmbad schon lange und unterstützt es gerne. „Ich habe hier schwimmen gelernt, und für mich ist es einfach ein Plus, das weiter zu erhalten und mich auch an den Aktivitäten, die hier gemacht werden, zu erfreuen“, sagte sie.

Welcher Film läuft, scheint den Besuchern nicht so wichtig zu sein. Dagmar Pawlak sagte: „Ich finde es schön, hier im Friesi open-air einen Film zu gucken. Ich gucke hier wahrscheinlich alle Filme, wenn das Wetter gut ist.“ Auch Besucher, die sonst nicht ins Friesi gehen, haben den Weg ins Schwimmbad gefunden. Susanne Walter zum Beispiel geht normalerweise ins Rüngsdorfer Freibad, aber das Freiluftkino hat sie überzeugt. „Ich finde das total cool, Open-Air-Kino zu gucken. Und vorher noch einmal ins Wasser zu hopsen, um abzukühlen, ist eine total nette Kombination. Außerdem lohnt es sich, die Leute zu unterstützen, die das Schwimmbad hier im Viertel aufrechterhalten wollen“, sagte sie.

Für das kommende Wochenende hat Ulli Klinkertz von der Bonner Kinemathek wieder Filme ausgewählt, die besonders gut draußen funktionieren. „Männer im Wasser“ läuft am Freitag, 1. August, am Samstag, 2. August, ist „Beziehungsweise New York“ der für diese Saison letzte Film. Einlass ist jeweils um 20 Uhr. Die Karten gibt es für 6,50 Euro oder ermäßigt für fünf Euro nur an der Abendkasse. Da der Erlös aus Snack- und Getränkeverkauf dem Erhalt des Schwimmbads dient, ist Selbstversorgung untersagt. Aus Sicherheitsgründen dürfen keine Camping- oder Klappstühle mitgebracht werden.

Bad Godesberger Nachrichten vom Montag, 28. Juli 2014, Seite 22 


General Anzeiger Bonn 19.07.2014

Männer im Wasser

Die dritten Filmnächte im Friesdorfer Freibad gehen es leicht an

VON ULRIKE STRAUCH

 

Mehr Sommer geht eigentlich nicht, oder? Erst ein paar Runden schwimmen, den Tag – Bahn für Bahn – hinter sich lassen und anschließend in eine völlig andere Welt abtauchen. Dies scheint ein recht „brauchbares“ Rezept zu sein, denn die Friesdorfer Freibad Filmnächte haben ihr Publikum gefunden. Nun ist es wieder soweit: Gemeinsam mit den Freibad Freunden Friesdorf lädt die Bonner Kinemathek ins „Friesi“, Margaretenstraße 14, ein. Die dritten Filmnächte starten am 25. und 26. Juli und werden am 1. und 2. August fortgesetzt. An den vier Abenden ist jeweils um 20 Uhr Einlass ins Schwimmbad. Die Becken können bis 21.15 Uhr genutzt werden. Schnell abtrocknen und umziehen, bevor sich um 21.30 Uhr die Leinwand auf der Liegewiese mit Leben füllt.

Zum Beispiel mit der Verfilmung des Bestsellers „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Der schwedische Regisseur Felix Herngren hat den Stoff 2013 mit Robert Gustafsson in der Hauptrolle adaptiert. Das Friesi zeigt die 114 Minuten lange deutsche Fassung dieser Schelmengeschichte mit einer guten Portion schwarzem Humor. Einblicke in „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ bekommt das Publikum am Samstag, 26. Juli. Ben Stiller führte Regie und spielt die Hauptrolle in dieser romantischen Komödie über einen Tagträumer, der in ein Abenteuer verwickelt wird das ihn über Grönland und Island bis in den Himalaya führt. An seiner Seite agieren Kollegen wie Sean Penn und Shirley MacLaine.

Der nächste Film ist so etwas wie ein Muss: „Männer im Wasser“ – zu sehen am Freitag, 1. August. In dieser Komödie beschließen ambitionierte Freizeitsportler, Schwedens offizielles männliches Team bei den Weltmeisterschaften für Synchronschwimmen in Berlin zu werden. Dumm ist nur, dass keiner von ihnen auch nur annährend Erfahrung mit dieser für Männer doch eher untypischen Sportart besitzt. Es geht um Freundschaften in der Midlife-Crisis, Diskriminierung im Wasser und allerhand verzwickte Familienbeziehungen.

Den Abschluss macht am Samstag, 2. August, „Beziehungsweise New York“. Die französische Komödie unter Regie von Cédric Klapisch dreht sich um Xavier aus Paris, der seiner Frau Wendy und den beiden Kindern nach New York folgt, um sein Familienleben zu retten. Dort beginnt das eigentliche Abenteuer: Er landet in Chinatown, geht eine Scheinehe ein und spendet einer lesbischen Freundin Samen. Als dann auch noch ausgerechnet seine erste große Liebe Martine (Audrey Tautou) zu Besuch kommt, bricht endgültig das Chaos aus.

 

0 Infowww.friesi.org und www.bonnerkinemathek.de.

Bad Godesberger Nachrichten vom Samstag, 19. Juli 2014, Seite 74 


Blickpunkt / Wochenende 29.Woche

 


 

GENERAL ANZEIGER BONN 03. Juli 2014

 Jetzt öffnen doch alle Freibäder

Ab Samstag lädt auch das Hardtbergbad zum Schwimmvergnügen ein. Stadt stellt weitere Fachkräfte ein

Von Lisa Inhoffen

 

BONN. Kurz vor dem Start der Sommerferien hat die Stadt Bonn gestern eine gute Nachricht vermeldet: Ab Samstag sollen alle Freibäder ihre Pforten öffnen – auch das Hardtbergbad, das ursprünglich erst ab 14. Juli wieder aufmachen sollte. Vom Tisch sind ebenso die Pläne, ab Mitte Juli das Melbbad zu schließen. Möglich wurde die Öffnung, weil die Stadt zusätzliche Fachkräfte für den Bäderbetrieb einstellen konnte.

Damit findet der Streit zwischen Rat und Verwaltung um die Öffnung der Freibäder doch noch ein gutes Ende. Nach drei glimpflich verlaufenen Unfällen in der Schwimmhalle des Hardtbergbads hatte Sport- und Bäderamtsleiter Martin Herkt in Abstimmung mit Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch entschieden, auf Nummer sicher zu gehen und die Bäder unabhängig von der Zahl der Rettungsschwimmer am Beckenrand nur noch bei Anwesenheit von zwei Fachkräften, also Bademeistern, pro Schicht zu öffnen. Weil allerdings zu wenig Personal zur Verfügung stand, schloss die Stadt das Hardtbergbad. Das sorgte unter Schwimmbadfreunden und den Kommunalpolitikern für große Verärgerung. In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause beschloss der Stadtrat, dass alle Freibäder in der Sommersaison zu öffnen seien. Diesem Beschluss kann jetzt Rechnung getragen werden. Die Verwaltung wurde auf dem Arbeitsmarkt fündig und konnte jetzt zwei zusätzliche Fachkräfte einstellen. Ab Mitte Juli sollen zudem zwei Auszubildende in ein befristetes Arbeitsverhältnis als Bademeister übernommen werden. „Damit können wir alle Freibäder öffnen, ohne die Betriebssicherheit zu gefährden“, zeigte sich Herkt erleichtert.

Am Wochenende und feiertags werden die Freibäder von elf bis 19.30 Uhr geöffnet. Wochentags gilt die bisherige Öffnungszeit von 6.30 bis 20 Uhr. Das Freibad Friesdorf kann dank der vertraglichen Regelung mit dem dortigen Förderverein auch am Wochenende wie bisher von 9.30 bis 20 Uhr öffnen. Eventuell ist das ab 14. Juli auch in den anderen Bädern möglich. „Die Entscheidung der Verwaltung bestätigt unsere Bemühungen der vergangenen Wochen“, erklärte CDU-Parteichef Christos Katzidis gestern. Das sei ein erfreuliches Zeichen der guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit der Stadtverwaltung mit dem Rat.

Bad Godesberger Nachrichten vom Donnerstag, 3. Juli 2014, Seite 17

 


GENERAL ANZEIGER BONN 27. Juni 2014

Im Freibadkino läuft „Männer im Wasser“

Förderverein und Bonner Kinemathek präsentieren das Programm der vier Filmnächte

Von Bettina Köhl

 

FRIESDORF. Wo passt eine Komödie über eine Gruppe arbeitsloser Männer, die ihr Talent für Wasserballett entdeckt, besser hin als in ein Schwimmbad? Die Freibad-Freunde-Friesdorf setzen in diesem Sommer ihre erfolgreiche Open-Air-Kinoreihe fort. Gestern haben sie im Friesi das Programm für die dritten „Friesdofer Freibad Filmnächte“ vorgestellt.

Insgesamt vier Filme hat Ulli Klinkertz von der Bonner Kinemathek ausgewählt, „weil sie schöne Außenaufnahmen zeigen und deshalb gut ins Freibad passen“. Die schwedischen Synchronschwimmer aus „Männer im Wasser“ sind am Freitag, 1. August, dran. Zum Auftakt am Freitag, 25. Juli, läuft „Der Hundertjährige, der aus einem Fenster stieg und verschwand“, am Samstag, 26. Juli, begibt sich „Mitty“ (gespielt von Ben Stiller) auf eine abenteuerliche Reise um den Globus. „Dieser Film ist einer der unterschätzten Hollywoodfilme dieses Jahres“, findet Klinkertz, der dank digitaler Vorführtechnik erstmals auch aktuelle Filme zeigen kann. Zum Abschluss der Filmnächte geht es am 2. August mit den Helden aus „Barcelona für ein Jahr“ nach Amerika: „Beziehungsweise New York“ heißt der neue Film. Ingeborg Cziudaj, Vorsitzende der Freibad-Freunde-Friesdorf, Organisator Andreas Giersberg und Gastronomie-Chef Karl-Heinz Hupe freuen sich bereits auf Kinonächte unter freiem Himmel, die nur mit Unterstützung des städtischen Kulturamts, der Stadtwerke Bonn und der VR-Bank Bonn möglich sind. In den vergangenen Jahren ließen sich pro Vorstellung bis zu 600 Gäste mit Kissen und Decken auf der Liegewiese des Friesdorfer Freibads an der Margaretenstraße 14 nieder.

In diesem Jahr gelten die selben Regeln: Damit alle genug sehen können, sind Stühle und Campinghocker untersagt. Einlass ist jeweils ab 20 Uhr, bis 21.15 Uhr ist noch Gelegenheit zum Schwimmen. Um 21.30 Uhr startet dann der Kinofilm. Die Mitarbeiter des Freibad-Kiosks „Rettungsboot“ sorgen für Essen und Getränke. Es soll Würstchen, Popkorn und Eisverkäufer mit Bauchladen geben. Weil der Erlös aus der Gastronomie dem Verein und somit auch der Rettung des Friesi dient, ist Selbstversorgung nicht gestattet. Der Eintritt kostet 6,50 Euro, ermäßigt fünf Euro. Karten gibt es nur an der Abendkasse.

Bad Godesberger Nachrichten vom Freitag, 27. Juni 2014, Seite 23 

 


GENERAL ANZEIGER BONN 25. Juni 2014

 Bahnen ziehen für das „Friesi“

150 Schüler der Servatiusschule starten beim Sponsorenschwimmen

Von Michael Wenzel

 

FRIESDORF. Eitel Sonnenschein herrschte gestern Vormittag über dem Friesdorfer Freibad. Das lag nicht nur an dem herrlichem Wetter, sondern auch am Einsatz der rund 150 Schüler der Servatiusschule, die erneut im Einsatz für „ihr“ Freibad waren. Bereits zum dritten Mal in Folge schwammen die Friesdorfer Pänz für den Erhalt des Freibades. Nach den großen Erfolgen der Sponsorenschwimmen in den vergangenen Jahren, nach denen die Schule dem Verein der Freibad-Freunde-Friesdorf (FFF) jeweils weit über 1000 Euro überweisen konnte, wollte die Schule auch in diesem Jahr wieder einen Beitrag zum Erhalt des bei den Kindern überaus beliebten Freibades leisten.

„Das ist wirklich schön, dass die Schule sich für das 'Friesi' einsetzt“, sagte beispielsweise Schülervater Werner Bergener über die Aktion. Denn, so fügte er an: „Das Freibad kann jeden Cent gebrauchen.“ Neben den Schülern waren auch viele Familienangehörige gekommen, um bei der Aktion zu helfen beziehungsweise die Kinder anzufeuern. Unter ihnen befand sich auch Klaus Rech, der gekommen war, um seine beiden Enkelkinder zu unterstützen. Das nutzte er frühmorgens auch gleich, um selbst ins Wasser zu hüpfen: „Ich habe heute morgen mit den Frühschwimmern schon meine Bahnen gezogen, jetzt feuere ich die Enkel an“, erzählte er.

Schülermutter Martina Gördes dagegen half beim Zählen und führte gewissenhaft mehrere Listen. Zuerst bei den wenigen Nichtschwimmern, im Anschluss bei den Schwimmern. „Ich bin vor der Arbeit hierher gekommen, um die Aktion zu unterstützen. Außerdem motiviert das meinen Sohn, wenn ich hier bin. Er will demnächst sein Goldabzeichen machen, das passt gut zusammen“, sagte Gördes.

Grundschullehrer Horst Heck sorgte derweil am Beckenrand für die richtigen Abläufe. „In halbstündigem Rhythmus schwimmen die Schüler klassenweise so viele Bahnen wie möglich“, berichtete er. Lobende Worte fand der Pädagoge außerdem für die engagierte Elternschaft. „Im Vorfeld der Aktion mussten die Eltern festlegen, welchen Betrag sie sponsern. Grundsätzlich sind die Eltern da bei uns sehr spendierfreudig, schließlich wissen sie ja, dass es um das Schwimmbad ihrer Kinder geht.“

Bad Godesberger Nachrichten vom Mittwoch, 25. Juni 2014, Seite 25 


GENERAL ANZEIGER BONN 23. Juni 2014

20 000 Meter pures Vergnügen

170 Teilnehmer beim Spaß-Triathlon „Friesathlon“. Mitsommernacht im „Friesi“

Von Martina Sondermann

 

FRIESDORF. „Fast 20 000 Meter pures Vergnügen“ hieß es am Sonntagvormittag für die 170 Teilnehmer des mittlerweile siebten „Friesathlons“ in und um das Friesdorfer Freibad. Elf Kilometer Radfahren, 500 Meter Schwimmen und rund neun Kilometer Laufen waren beim Spaßtriathlon der Freibad-Freunde Friesdorf (FFF) zu bewältigen. Wer sich das nicht allein zutraute, der konnte sich mit zwei Mitstreitern zu einer Staffel zusammentun und die Disziplinen aufteilen.

So wie „Die Markgrafen“ Werner Sodoge, Lutz Emrich und Stefan Wrobel. „Wir wollten einen Gegenentwurf zu den Spitzenathleten starten und ganz im Sinne der Idee des Jedermann-Triathlons mitmachen“, erklärt Werner Sodoge, der Läufer im Team. Sein Kollege Stefan Wrobel übernahm die Radstrecke. „Ich fahre regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit“, berichtet er. „Das ist schon ein ganz gutes Training.“ Lutz Emrich hatte sich freiwillig für das Schwimmen gemeldet. „Ich trainiere seitdem eher mäßig als regelmäßig“, gesteht er, „bin aber dennoch zuversichtlich.“

Im Vorfeld hatten die drei am offiziellen Training teilgenommen und sind mit Mike Speich die Strecke abgefahren. Der Organisationsleiter hatte viele Tipps und Anekdoten parat wie die einer Engländerin, die sich im Wald verfahren hatte. Vor dem Startschuss animierte Personaltrainer Jean-Camille Yakeleba die Athleten zum Aufwärmtraining, damit alle verletzungsfrei bleiben.

Um 9.20 Uhr fiel der Startschuss für die erste Radfahrgruppe. Die Strecke führte durch Friesdorf in den Kottenforst und wieder zurück ins „Friesi“. Bereits nach 21:34 Minuten kehrte Bernd Löhr vom Staffelteam „Die Hasskis“ als erster Radfahrer zurück und übergab an Schwimmer Leo Weinelt. Das mit 23 Grad angenehm temperierte Sportbecken füllte sich zusehends mit Athleten, die zügig ihre 20 Bahnen zogen, um dann zum Laufen zu wechseln oder an den Schlussläufer zu übergeben.

Die Altersspanne des 7. „Friesathlons“ reichte von 16 bis 74 Jahre. Gesamtsieger war Gero Sieberger mit 1:07:38 Stunden. Bei den Frauen siegte Thurid Buch vom Alfterer SC mit 1:13:24 Stunden. Adolf John, der mit 74 Jahren älteste Teilnehmer, benötigte 2:00:08 Stunden für die Strecke. Bei den Staffeln siegten „Die Hasskis“ mit Bernd Löhr (Rad), Leon Weinelt (Schwimmen) und Niklas Hass (Laufen) mit 1:10:05 Stunden. „Die Markgrafen“ kamen immerhin auf Platz zehn von insgesamt 23 teilnehmenden Staffeln. „Damit sind wir voll und ganz zufrieden“, sagt Werner Sodoge. „Und im nächsten Jahr sind wir wieder mit dabei.“

Auch Organisationsleiter Mike Speich zeigte sich sichtlich zufrieden. „Wir sind rundum glücklich mit dem Verlauf der Veranstaltung.“ Sein Organisationsteam wurde entlang der Strecke und im Schwimmbad von 70 Helfern unterstützt, die größtenteils aus den Reihen der Jugendfeuerwehr Godesberg stammen. 14 Sponsoren unterstützten finanziell.

Das „Friesi“ war bereits am Freitagabend ein Anziehungspunkt. Die Freibad-Freunde Friesdorf hatten wieder zur Mittsommernacht eingeladen. 200 Gäste genossen bei freiem Eintritt schwedische Spezialitäten und die Vorführungen des Bonner Modellschiffchenklubs. Musikalisch begleitet wurde die Mittsommernacht von der Dixie-Band Watchhill Stompers.

Bad Godesberger Nachrichten vom Montag, 23. Juni 2014, Seite 27 

 

 


General Anzeiger Bonn 18. Juni 2014

 Mittsommer im Friesi

FRIESDORF. Die Freibad-Freunde Friesdorf (FFF) laden auch dieses Jahr wieder zur Mittsommernacht ins Familienbad Friesdorf ein. Am Freitag, 20. Juni, beginnt der Abend um 18 Uhr. Neben einem typisch schwedischen Mittsommerbuffet sorgen ein DJ und eine Dixieland-Band für gute Stimmung. Zudem gibt es einen Wein-, einen Nudel- und einen Eisstand, und der Bonner Modellschiffchenclub lässt seine Bötchen zu Wasser. Der Abend endet um 22.30 Uhr, das Schwimmen ist bis 21 Uhr möglich. Ab 18 Uhr ist der Eintritt frei. hjk

Bad Godesberger Nachrichten vom Mittwoch, 18. Juni 2014, Seite 25 


General Anzeiger Bonn 10. Juni 2014

Ein spezieller Triathlon um das „Friesi“

Rund 180 Teilnehmer beim Friesathlon

BAD GODESBERG. Der siebte Friesathlon wird am Sonntag, 22. Juni, im und um das „Friesi“ veranstaltet. Rund 180 Athleten begeben sich auf die Strecke, die aus elf Kilometern Radfahren, 500 Metern Schwimmen und neun Kilometern Laufen besteht. Neben den Einzelstartern begeben sich auch Staffeln aus Familien und Vereinen an den Start. Unterstützt wird das Organisationsteam von 70 Helfern, von denen ein großer Teil aus den Reihen der Jugendfeuerwehr Bad Godesberg stammt. Der Staffel-Start erfolgt um 9.20 Uhr vor dem „Friesi“, der Startschuss für den Einzelstart fällt um 10 Uhr. Die Siegerehrung wird gegen 13 Uhr im Friesdorfer Freibad erwartet. Zwischen 8.45 und 12 Uhr wird die Wettkampfstrecke in Friesdorf komplett gesperrt sein. Weitere Auskünfte gibt es im Internet unter www.friesathlon.de.sya

Bad Godesberger Nachrichten vom Dienstag, 10. Juni 2014, Seite 20 


General Anzeiger Bonn 31. Mai 2014

In Godesberg beginnt die Freibadsaison

Sowohl das „Friesi“ als auch das „Rüngsi“ öffnen an diesem Sonntag ihre Tore

BAD GODESBERG. Jetzt geht sie los, die Freibadsaison. Während das Melbbad seit drei Wochen geöffnet ist und im Hardtbergbad Verzögerungen für Verdruss sorgen, beginnt in den beiden Bad Godesberger Freibädern die Saison planmäßig und pünktlich: Sowohl das Freibad Friesdorf als auch das Panoramabad in Rüngsdorf öffnen an diesem Sonntag bis Ende August ihre Pforten.

In Friesdorf erwarten die Freibadfreunde (FFF) bereits jetzt einen Rekord: Sage und schreibe 400 Saisonkarten, so berichtet FFF-Vorsitzende Ingeborg Cziudaj, seien bereits an Vereinsmitglieder verkauft worden. Im vergangenen Jahr waren es über die gesamte Saison 700 gewesen, sodass gute Aussichten bestehen, diese Marke in diesem Jahr zu überschreiten. Informationen zu den Verkaufszeiten der Karten, etwa in der kommenden Woche, gibt es im Internet (www.friesi.org) und im Schwimmbad. Cziudaj und ihre Mitstreiter werden zum Saisonstart am Sonntag ab 11 Uhr im Vereinsheim „Rettungsboot“ wieder einen Brunch bereitstellen. Zum Preis von neun Euro kann sich jedermann für den ersten Freibadtag stärken, die Becken stehen bereits ab 9.30 Uhr zur Verfügung. Die nächste große Veranstaltung ist dann das Mittsommerfest am Abend des 20. Juni. Nachdem in der Winterpause das „Rettungsboot“ und seine Terrasse eine Verschönerung erfahren haben, hofft der FFF-Vorstand, dass sich von den rund 2850 Mitgliedern künftig eine noch größere Anzahl aktiv in die Arbeit einbringt. Wer Kontakte knüpfen will, hat dazu bereits am kommenden Dienstag Gelegenheit: Der FFF-Stammtisch beginnt um 20 Uhr in der Gaststätte Huth, Annaberger Straße 150. Tags darauf, am Mittwoch, lädt ebenfalls der Förderverein Panoramabad Rüngsdorf alle Mitglieder und Interessierten zum nächsten „Rüngsi-Treff“ ein. Beginn im Restaurant Rossi, Rheinstraße 80, ist um 19.30 Uhr. Es gibt die Gelegenheit zum regen Austausch rund um das Panoramabad.fa

Bad Godesberger Nachrichten vom Samstag, 31. Mai 2014, Seite 29 


General Anzeiger Bonn 24. Mai 2014

Jetzt gibt's

Saisonkarten für das Friesi

Freibad-Freunde

starten mit dem Verkauf

FRIESDORF. Die Freibad-Freunde-Friesdorf (FFF) haben den Verkauf der neuen Saisonkarten für ihre Mitglieder gestartet. Das Team gibt die Karten im Freibadbistro „Rettungsboot“ aus, das über den Seiteneingang am Parkplatz des Freibads Friesdorf erreichbar ist.

Verkaufstermine sind morgen, Sonntag, von 14 bis 17 Uhr; am Montag und Dienstag, 26. und 27. Mai, sowie am Dienstag, 3. Juni, und Donnerstag, 5. Juni, jeweils von 17 bis 19 Uhr. Am Freitag, 6. Juni, läuft der Kartenverkauf von 14 bis 18 Uhr.

Die Saisonkarte ist bar zu bezahlen und kostet wie im Vorjahr 25 Euro für Jugendliche und 50 Euro für Erwachsene. Da für die personalisierten Saisonkarten von jedem Mitglied ein Foto angefertigt wird, bitten die Freibadfreunde, beim Erwerb der Karte etwas Zeit mitzubringen. Weitere Informationen und weitere Termine gibt es im Internet unter www.friesi.org/saisonskarte.

Die Freibad-Freunde-Friesdorf kommen am Dienstag, 3. Juni, zu ihrem nächsten Stammtisch zusammen. Das Treffen beginnt um 20 Uhr in der Gaststätte Huth, Annaberger Straße 150. An dem Abend wird unter anderem das Mittsommer-Fest im Friesi geplant. koe

Bad Godesberger Nachrichten vom Samstag, 24. Mai 2014, Seite 30 


General Anzeiger Bonn 1. Mai 2014

  Wieder Kino im Friesi geplant

Freibad-Freunde beschließen, Saisonkarten anzubieten und 10 000 Euro an die Stadt zu zahlen

Von Bettina Köhl

 

FRIESDORF. Das Erfolgsmodell Saisonkarte wird fortgesetzt: Die Freibad-Freunde-Friesdorf (FFF) haben bei ihrer Jahreshauptversammlung am Dienstagabend einstimmig beschlossen, auch in diesem Sommer eine Dauerkarte für ihre Mitglieder anzubieten und im Gegenzug für diesen Sondertarif 10 000 Euro als Betriebskostenzuschuss an die Stadt Bonn zu überweisen. Im vergangenen Jahr hatten die FFF sogar 40 000 Euro gezahlt, diese Summe lässt sich aber auf Dauer vom Verein nicht stemmen. Deshalb hat der Vorstand neu verhandelt.

Zusätzlich zum Betriebskostenbeitrag werden, wie bereits im vergangenen Jahr, die Erlöse aus dem Verkauf der Saisonkarten (50 Euro für Erwachsene, ermäßigt 25 Euro) an die Stadt überwiesen. „Das Engagement, das Sie bringen, hat nicht nachgelassen. Im Gegenteil. Das freut den Bäderbetrieb“, sagte der zuständige Abteilungsleiter der Stadt, Detlef Griesbach. Langfristig kann er zwar zur Zukunft des Friesdorfer Freibades nichts versprechen. „Es wird angesichts des großen finanziellen Beitrags aber sehr viel schwerer werden, dieses Bad zu schließen“, sagte Griesbach. Die Befürchtung, dass wegen der Saisonkarte die Einnahmen einbrechen, habe sich nicht bestätigt. „Es gab einen positiven Effekt, mit dem wir auch nicht gerechnet haben.“ Im vergangenen Jahr haben die Freibad-Freunde durch die Saisonkarte 430 neue Mitglieder gewonnen. In diesem Jahr wollen sie – bei einem aktuellen Stand von 2666 – die 3000 knacken.

Für die kommende Saison ist eine Neuauflage beliebter Veranstaltungen geplant: Es soll wieder eine Mitsommernacht und Open-Air-Kino im Friesi geben. Kinder können sich auf eine neue Schaukel freuen, die 1500 Euro dafür haben die Grundschüler der Servatiusschule sich bei einem Sponsorenschwimmen erarbeitet. „Das zeigt den Zusammenhalt im Ort, noch mal einen großen Dank an die Kinder“, sagte die FFF-Vorsitzende Ingeborg Cziudaj.

Ausgelastet ist das Friesi mit Blick auf die Schwimmkurse. Waren es vor zehn Jahren noch 20 bis 40 Kinder, die hier unter Anleitung der Freibad-Freunde schwimmen lernten, absolvierten im vergangenen Jahr 148 Kinder einen der Kurse. Die Einnahmen betrugen rund 9000 Euro. Die Anmeldungen für die nächsten Schwimmkurse laufen bereits auf der Internetseite der FFF. Sollte die Nachfrage groß genug sein, wird auch wieder ein Rettungskursus für Eltern und Großeltern angeboten.

Zurzeit laufen die Vorbereitungen für die Eröffnung des Freibades Ende Mai, bei schönem Wetter eventuell auch ein paar Tage eher. Neben der neuen Schaukel wird auch eine alte Telefonzelle als Bücherschrank aufgestellt. Der Imbiss „Rettungsboot“, den die FFF selbst betreiben, bekommt einen neuen Fußboden. Insgesamt hat der Förderverein inzwischen so viel Geld in die Gastronomie-Räume investiert, dass er das „Rettungsboot“ für fünf Jahre kostenlos von der Stadt mieten kann.

Der Imbiss selbst schreibt noch keine schwarzen Zahlen. Zwar konnte Kassierer Helmuth Göbel rund 40 000 Euro Einnahmen aus dem Verkauf von Speisen und Getränken verbuchen. Diese wurden aber durch Lebensmittelausgaben von 29 000 Euro und Kosten für Aushilfen von rund 15 600 Euro aufgezehrt. Eins steht fest: Nur mit ehrenamtlichen Kräften wäre der Imbissbetrieb nicht möglich. Die Erfahrungen des vergangenen Jahres sollen jetzt dazu dienen, den Personalbedarf besser vorherzusagen und das Angebot noch mehr auf die Wünsche der Freibadbesucher abzustimmen. Die Vereinsmitglieder waren sich einig, dass die Preise familienfreundlich bleiben sollen.

 

@ Mehr Informationen zu Mitgliedschaft und Saisonkarten im Internet unter www.friesi.org.

Bad Godesberger Nachrichten vom Donnerstag, 1. Mai 2014, Seite 21


Gerneral Anzeiger Bonn 22.04.2014

Schwimmkurse für Kinder

FRIESDORF. Die Freibad-Freunde-Friesdorf (FFF) bieten in diesem Sommner wieder zweiwöchige Schwimmkurse für Kinder ab vier Jahren an. Die erste Kurseinheit findet in den Sommerferien vom 21. Juli bis 1. August, die zweite vom 4. bis 15. August statt. Die Kurse sind altersmäßig gestaffelt. Für Kinder ab sieben Jahren gibt es zwei Aufbaukurse, Voraussetzung ist ein sicheres Beherrschen der „Seepferdchen“-Elemente. Anmeldeformulare gibt es unter www.friesi.org/Anmeldung, Fragen beantwortet Holger Stolarz unter schwimmkurse@friesi.org.wem

Bad Godesberger Nachrichten vom Dienstag, 22. April 2014


General Anzeiger Bonn 31.03.2014

Treff der Freibad-Freunde

FRIESDORF. Die Freibad-Freunde aus Friesdorf (FFF) treffen sich am Dienstag, 1. April, um 20 Uhr in der Gaststätte Huth, Annaberger Straße 150, zum Stammtisch. Thema ist unter anderem die Planung für die kommende Saison. koe

 


General Anzeiger Bonn 28.01.2014

„Großartig“ und „ein Knaller“

Lob für Projekt der

Freibad-Feunde-Friesdorf

FRIESDORF. Großes Lob von der Bad Godesberger Bezirksvertretung gab es für die Freibad-Freunde-Friesdorf (FFF). Sie hatten im vergangenen Jahr erfolgreich einen Saisontarif für die Mitglieder des Fördervereins eingeführt, sich mit 40 000 Euro an den Betriebskosten beteiligt und zugleich die Einnahmen des Bades erhöht (der GA berichtete). Das sei ein „politischer Knaller“, sagte Alfred Giersberg (CDU). Die rund 20 000 Euro mehr in der Kasse dürften aber nicht dazu führen, dass die Freibad-Freunde andere Bonner Bäder quersubventionierten. „Der Verein hat das großartig gemacht“, so auch Hillevi Burmester (SPD). Ulrich Hauschild (FDP) bezeichnete das Pilotprojekt der Freibad-Freunde als „nachhaltigstes Bürgerprojekt im Stadtbezirk“. Michael Rosenbaum (Bürger Bund Bonn) schlug vor, über solch eine Saisonkarte auch für das Rüngsdorfer Freibad nachzudenken. Für Lacher in der Bezirksvertretung und bei den FFF-Vertretern, die fast fünf Stunden auf ihren Tagesordnungspunkt gewartete hatten, sorgte ein Zwischenruf: „Nachher übernehmen die auch noch die Ahrthermen.“koe

Bad Godesberger Nachrichten vom Dienstag, 28. Januar 2014

 

 


 


 

2013

 


General Anzeiger Bonn 31.12.2013

 

Stadt: Saisonkarte fürs „Friesi“ ist ein Erfolg

Initiative der Freibad-Freunde Friesdorf sorgt für bessere Badauslastung und mehr Einnahmen. Projekt soll 2014 fortgesetzt werden

Von Ayla Jacob

FRIESDORF. Die Schwimmbadsaison ist zwar schon einige Monate beendet, dennoch beschäftigen sich die Politiker in der Januarsitzung der Bad Godesberger Bezirksvertretung mit dem Friesdorfer Freibad. Denn nachdem die Saisonkarte für die Mitglieder der Freibad-Freunde Friesdorf (FFF) eingeführt worden ist, zieht die Stadt nun eine Bilanz.

Das Pilotprojekt: Im Zuge des Bäderkonzeptes hatte der Rat beschlossen, alle Freibäder zu erhalten, wenn sich die jeweiligen Fördervereine an den Betriebskosten beteiligen. Die FFF hatten angeboten, 40 000 Euro beizusteuern, wenn ein Sondertarif (sprich die Saisonkarte) für Vereinsmitglieder angeboten werden könnte. Dafür sollten im Gegenzug die Mitgliedsbeiträge der FFF deutlich erhöht werden. Der Vorschlag fand Zustimmung – sowohl bei den Vereinsmitgliedern, als auch bei der Stadt und den Kommunalpolitikern.

Anzahl der Saisonkarten: 734 Saisonkarten wurden insgesamt verkauft. 412 wurden zum Preis von 50 Euro an Erwachsene abgegeben, 322 für 25 Euro an Kinder, Jugendliche und Schwerbehinderte. Die Saisonkarten waren nur im Friesdorfer Schwimmbad gültig. Um Missbrauch zu verhindern, wurden sie mit einem Passfoto personalisiert.

Besucherzahlen: Das „Friesi“ war in diesem Jahr vom 3. Juni bis zum 6. September geöffnet. Insgesamt wurden 44 331 Besuche verzeichnet (zum Vergleich: 2012, 2011 und 2010 waren es 27 764, beziehungsweise 23 018 und 33 600). Darin enthalten waren 14 600 Besuche von Saisonkarteninhabern (9 601 von Erwachsenen, 5 036 von Kindern, Jugendlichen oder Schwerbehinderten).

Einnahmen: Insgesamt wurden in der vergangenen Freibadsaison im „Friesi“ 111 562,75 Euro eingenommen, so die Stadt. 2012 und 2011 waren es 79 437,75 Euro beziehungsweise 58 858,40 Euro. Davon wurden 82 912,75 Euro nach dem allgemein gültigen Eintrittstarif eingenommen, 28 650 Euro stammen aus dem Verkauf der Saisonkarte. Darüber hinaus haben sich die Friesdorfer Freibad-Freunde mit 40 000 Euro an den Betriebskosten des Freibades beteiligt.

Fazit der Verwaltung: Die Stadt verbucht das Pilotprojekt als Erfolg für Verein und Bäderbetrieb: Besuchszahlen und Einnahmen seien „merklich angestiegen“. Man zieht den Schluss, dass die Saisonkarte nicht oder nur „in geringem Maße die Kartenverkäufe nach dem allgemeinen Tarif beeinträchtigt hat“. Außerdem hat die Verwaltung den Eindruck, dass der Sondertarif „bei den FFF-Mitgliedern eine hohe Akzeptanz und Wertschätzung genießt“. Wenn die Mitglieder zustimmen, soll das Projekt auf jeden Fall in der Freibadsaison 2014 fortgesetzt werden.

Bad Godesberger Nachrichten vom Dienstag, 31. Dezember 2013, 


General Anzeiger Bonn vom 04.11.2013

Süßes im Rettungsboot

Schnörzen am Friesdorfer Freibad

FRIESDORF. Auch wenn die Freibadsaison längst vorbei ist, rückt das Friesdorfer Freibad noch einmal ins Rampenlicht. Die Kinder können nämlich am Donnerstag, 7. November, erstmals ins Rettungsboot der Gastronomie der Freibad-Freunde Friesdorf (FFF), zum Schnörzen kommen. Der FFF-Vorstand freut sich im Anschluss an den Sankt Martins-Umzug und das abschließende Martinsfeuer auf der Wiese neben dem Fußballplatz nach 19 Uhr auf sangesfreudige junge Friesdorfer. Der Seiteneingang zur Freibad-Gastronomie am Parkplatz ist deshalb an diesem Abend geöffnet. Auch der Friesdorfer Sankt Martin, der Ortsausschlussvorsitzende Ralf Hünten, möchte an dem Abend im Rettungsboot vorbeischauen.bot

Bad Godesberger Nachrichten vom Montag, 4. November 2013

 

General Anzeiger Bonn vom 30.08.2013

 Freibadfest

in Friesdorf

Musik, Vorführungen und Kinderprogramm

FRIESDORF. Zum 21. Mal findet das Friesdorfer Freibadfest statt. Beginn ist am Sonntag, 1. September, um 12 Uhr. Um 14 Uhr wird Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen- Flümann das Fest offiziell eröffnen. Verschiedene Programmpunkte sorgen für Unterhaltung: Von 14.30 bis 15 Uhr tritt das Tanzcorps der Karnevalsgesellschaft Kleffbotze auf, anschließend zeigen die Synchronschwimmerinnen des Internationalen Schwimmvereins Bad Godesberg von 15.30 bis 15.40 Uhr ihr Können.

Es folgt von 16 bis 17 Uhr Zumba zum Mitmachen. Für die Kinderunterhaltung gibt es Spiele und eine Carrerabahn. Um die Musik kümmert sich unter anderem die „Disco 2000“. Zu Essen gibt es Herzhaftes und Süßes. Das Freibadfest endet gegen 20 Uhr . hjk

Bad Godesberger Nachrichten vom Freitag, 30. August 2013

 


General Anzeiger Bonn vom 19.08.2013

Bewusstlose sind leichter zu retten

Beim Rettungskursus im Friesi üben die Teilnehmer Abschleppen und Wiederbelebung

Von Stefan Knopp

 

FRIESDORF. Jemand, der kurz vor dem Ertrinken ist, winkt nicht – er hat gar nicht mehr die Kraft, die Arme zu heben. Zumal er sie braucht, um über Wasser zu bleiben. Dabei ist es wichtig, dass man erkennt, wann ein Kind im Wasser nicht mehr verspielt planscht, sondern um sein Leben kämpft. „Helfen ist einfach, Erkennen ist schwierig“, sagte Karsten Arsinakis vom Arbeiter-Samariter-Bund. Der erfahrene Rettungsschwimmer erklärte am Freitag den Teilnehmern am Rettungskursus im Friesi, was im Notfall zu tun ist.

Leicht zu erkennen sei ein Mensch, der in Gefahr schwebt, dann, wenn er reglos auf dem Wasser treibt. Ein solcher sei leichter zu retten – er behindere seinen Retter nicht mit panischen Bewegungen. Anders als der, der bei Bewusstsein ist: „Er klammert sich an alles, was sich bewegt“, so Arsinakis. „Das Wichtigste ist, selber über Wasser zu bleiben.“ Deshalb sollte man sich im Wasser dem Betroffenen wenn möglich von hinten nähern, um ihn zu greifen. Wenn er zu sehr klammert, helfe nur eins: „Kurz untertauchen.“ Wer kurz vorm Ertrinken steht, tauche nicht mit.

Wenn man jemanden retten will, hat man keine Zeit, erst noch Badesachen anzuziehen. Also muss man mit Kleidung ins Wasser, und diese Erfahrung machten alle Teilnehmer. Bei dieser Gelegenheit zeigte ihnen Arsinakis im Freibadbecken auch, wie man einen Menschen ans rettende Ufer bringen kann. Daneben behandelte der Kursus ausführlich das Thema Wiederbelebung, das man aus dem Erste-Hilfe-Kursus kennt – die zehn Teilnehmer frischten dabei ihre Kenntnisse auf, die die meisten zuletzt bei der lange zurückliegenden Führerscheinprüfung beweisen mussten: an den Notruf denken, Atem und Puls prüfen und möglichst schnell mit der Wiederbelebung beginnen.

An Übungspuppen probierten sie das auch selber aus. Herzdruckmassage geht vor Beatmung, dabei müssen die Hände auf dem Brustkorb übereinander gelegt und die Arme durchgedrückt werden. „So kriegen wir Sauerstoff ins Gehirn und ins Herz“, so Arsinakis. Bei der Beatmung Kopf nach hinten und kräftig pusten: „Man atmet 17 Prozent Sauerstoff wieder aus.“ Ein ganz wichtiger Tipp bei der Mund-zu-Nase-Beatmung: „Man muss den Mund ganz weit aufmachen, sonst drückt man die Nasenflügel zusammen.“

Neu für die meisten war der Umgang mit dem Notfall-Defibrillator. „Damit steigern Sie die Überlebenschancen des Patienten exorbitant“, sagte der Kursleiter. Das handliche Gerät sollte in jedem Schwimmbad zur Erste-Hilfe-Ausrüstung gehören und sagt dem Benutzer, was zu tun ist. Ganz wichtig: „Ruhe bewahren.“ Im schlimmsten Fall müsse man so lange wiederbeleben, bis das Herz wieder schlägt – und dann weitermachen. „Das Herz ist dann in so schlechter Verfassung, dass es die Arbeit noch nicht alleine schafft.“ Erst der eintreffende Notdienst könne einem sagen, dass man aufhören darf – oder der Patient selbst.

Den Lehrgang habe man anberaumt, nachdem im Bekanntenkreis ein Kind in einem Gartenteich ertrunken ist, sagte Bettina Lange-Kleine von den Freibad-Freunden Friesdorf, die das Angebot unter maßgeblichem Antrieb der Vorsitzenden Ingeborg Cziudaj angeleiert haben. „Wir wären in dem Fall hilflos gewesen.“ Deshalb der Kursus, der die Teilnehmer natürlich nicht zu Rettungsschwimmern ausbilden könne: „Er soll helfen, den Schock zu überwinden.“ Bei entsprechendem Interesse wolle man ihn im nächsten Sommer wiederholen.

Bad Godesberger Nachrichten vom Montag, 19. August 2013,

 


Homepage WDR Aktuelle Stunde

 

 


General Anzeiger Bonn vom 05.08.2013

Stammtisch der

Freibad-Freunde

FRIESDORF. Die Freibad-Freunde Friesdorf (FFF) treffen sich morgen, Dienstag, zu ihrem monatlichen Stammtisch. Das Treffen beginnt um 20 Uhr in der Gaststätte Huth, Annaberger Straße 150. Thema wird unter anderem ein Rückblick auf die Filmnächte im Friesi sein. Mitglieder und interessierte Bürger sind herzlich willkommen.jüp

Bad Godesberger Nachrichten vom Montag, 5. August 2013

 


General Anzeiger Bonn vom 03.08.2013

Im Notfall

schnell helfen

können

FFF bietet Kursus für Eltern und Großeltern

BAD GODESBERG. Zum ersten Mal bieten die Freibad-Freunde Friesdorf einen Rettungskursus für Notfälle im Wasser an. Dieser richtet sich vor allem an Eltern, Großeltern und andere Angehörige, die mehr Sicherheit gewinnen wollen für den Fall, dass ein Kind im Wasser in Not gerät.

Der Kursus findet am Freitag, 16. August, von 14.30 bis 18 Uhr im Friesdorfer Freibad an der Margaretenstraße 14 statt. Im ersten Teil der Schulung erfahren die Teilnehmer alles über Theorie und Praxis zu Themen wie Ertrinken, Atemnot, Angstattacken, Seitenlage und Herz-Lungen-Wiederbelebung. Im zweiten Teil wird die Rettung in Straßenkleidung geprobt. Der praktische Teil findet im großen Becken des Friesdorfer Freibades statt. Die Kosten für den Kursus belaufen sich auf 15 Euro. Kursleiter ist Karsten Arsinikis, Lehrrettungsassistent des Arbeiter-Samariter-Bundes. Anmeldungen sind unter holgerstolarz@googlemail.com erforderlich.kam

Bad Godesberger Nachrichten vom Samstag, 3. August 2013


Blickpunkt


Extra Blatt

 


General Anzeiger Bonn vom 26.07.2013

Schüler sind toll geschwommen

FRIESDORF. Der Spendenbetrag des Sponsorenschwimmens der Servatiusschule steht fest: 1380,70 Euro haben die Grundschüler „erschwommen“. Die Spende konnte nun den Freibad-Freunden-Friesdorf übergeben werden, um zum weiteren Erhalt des Freibads beizutragen. kam

Bad Godesberger Nachrichten vom Freitag, 26. Juli 2013

 


General Anzeiger Bonn vom 25.07.2013

Filmnacht

im Freibad

FRIESDORF. Die Freibad-Freunde Friesdorf und die Bonner Kinemathek laden zu Filmnächten ins Friesi ein. Am morgigen Freitag, 26. Juli, wird „Der Schlussmacher“ gezeigt, am Samstag, 27. Juli, Thor Heyerdahls „Kon-Tiki“, für Freitag, 2. August, ist „SilverLinings“ geplant und für Samstag, 3. August, „Hai-Alarm am Müggelsee“. Alle Filme werden im Friesdorfer Freibad, Margarethenstraße 4, gezeigt. Einlass ist jeweils um 20 Uhr. Um 21.30 Uhr beginnt die Vorstellung. Eintritt: 6,50 Euro/ermäßigt 5 Euro. kam

Bad Godesberger Nachrichten vom Donnerstag, 25. Juli 2013


General Anzeiger Bonn vom 22.07.2013

„Hai-Alarm“ im Friesdorfer Freibad

Nach der erfolgreichen Premiere 2012 fühlen sich die Organisatoren zu einer Neuauflage der Filmnächte ermutigt

Von Stefan Knopp

 

FRIESDORF. Achtung, der Hai kommt! Zumindest die Gummi-Variante mit dem Namen Hainz Hainer hat das Friesdorfer Freibad schon erreicht und steht Pate für einen bissigen Kino-Sommer unter freiem Himmel. Nach dem Erfolg der ersten Filmnächte im vergangenen Jahr muss jetzt nur noch das Wetter mitspielen, dann steht der Neuauflage nichts mehr im Weg.

Auf den Hai wird man aber bis zum Schluss warten müssen. Den Einstieg macht am Freitag, 26. Juli, die deutsche Komödie „Schlussmacher“ mit Matthias Schweighöfer, die beim Deutschen Filmpreis den Publikumspreis abgeräumt hat. Am Samstag, 27. Juli, folgt der norwegische Film „Kon-Tiki“ über die legendäre Floßfahrt Thor Heyerdahls, ein Wasserabenteuer, das ganz gut ins Freibad passt – und darin gibt es immerhin schon mal einen Hai-Angriff.

Am zweiten Wochenende geht es mit dem Oscar-prämierten Film „Silver Linings“ weiter. „Das ist eine Familiengeschichte, für jede Generation ist eine Identifikationsfigur dabei“, sagt Ulli Kinkertz von der Bonner Kinemathek, die die Veranstaltungsreihe wieder gemeinsam mit dem Förderverein des Friesi ausrichtet. Dieser Film flimmert am Freitag, 2. August, über die drei mal vier Meter große Leinwand, und am Tag darauf heißt es dann endlich „Hai-Alarm am Müggelsee“. Die Anarcho-Komödie spielt an dem gleichnamigen Berliner Badestrand, um dessen Erhalt Bürger immer wieder kämpfen müssen – damit ist dieser Film natürlich prädestiniert, in einem Bonner Freibad gezeigt zu werden.

Das Programm hat also für alle etwas zu bieten, nicht zuletzt eine besondere Atmosphäre. Im Eintrittspreis von 6,50 Euro, ermäßigt fünf Euro, ist nicht nur der Film enthalten: Wie gehabt, kann man ab 20 Uhr erst mal gemütlich in den Sonnenuntergang schwimmen, bevor jeweils ab 21.30 Uhr die Filme starten. Die werden mit einem guten alten 35-Millimeter-Projektor surrend auf die Leinwand gezaubert. „Da kann man gucken, wie Kino eigentlich funktioniert“, so Sigrid Limprecht, Vorsitzende der Kinemathek.

Für die Verköstigung sorgt laut Ingeborg Cziudaj, Vorsitzende der Freibad Freunde Friesdorf, das „Rettungsboot“ des Friesi, das an diesen Abenden Popcorn, Brezeln und andere kinospezifische Leckereien anbietet. Sie erinnert alle Interessierten: „Bitte keine Klappstühle mitbringen!“ Aus Sicherheitsgründen sei das nicht erlaubt. Zuschauer können es sich auf Decken, Luftmatratzen und ähnlichem gemütlich machen. „Sport und Kultur lassen sich nicht auseinander dividieren“, sagt Cziudaj. Das zeige die Unterstützung für die Filmnächte durch das Kultur- sowie das Sport- und Bäderamt. Sie dankte außerdem der VR-Bank und den Stadtwerken für das Sponsoring. Tickets kann man über die Kinemathek unter % 0228/47 84 89 vorbestellen. Sollte es am Vorführungstag regnen, werden die Filme am nächsten Tag in der Brotfabrik gezeigt. Die Veranstalter hoffen allerdings, dass das Wetter wieder so gut wird wie im letzten Jahr und und Hainz Hainer mindestens wieder 600 Kinogänger anlockt.

 

@ www.friesi.org

www.bonnerkinemathek.de

Bad Godesberger Nachrichten vom Montag, 22. Juli 2013


General Anzeiger Bonn vom 16.07.2013

Schwimmen für Erhalt des „Friesis“

Sponsorenveranstaltung von Servatiusschülern

FRIESDORF. 15 Kinder ziehen, mal mehr, mal weniger, zielstrebig ihre Bahnen durch das Schwimmerbecken des Friesdorfer Freibads. Es sind die Schüler der Klasse 3 b der Sevatiusschule. Wie sie haben insgesamt sieben Klassen aus den Jahrgangsstufen eins bis vier am diesjährigen Sponsorenschwimmen der Grundschule teilgenommen. Schon zum dritten Mal fand die Veranstaltung statt. Das „erschwommene“ Geld, im letzten Jahr rund 1000 Euro, kommt dem Friesenbad selbst zugute.

Etwa 30 Bahnen, also rund 750 Meter schwammen die Kinder in der vorgegebenen halben Stunde. Doch nicht alle Kinder konnten schwimmen, daher liefen einige auch ihre Bahnen im Nichtschwimmerbecken. Die Eltern, stark in die Organisation involviert, zählten die geschwommen oder gelaufenen Bahnen. Die Kinder seien begeistert bei der Sache gewesen, so Horst Heck, Organisator des Sponsorenschwimmens. Ein Tag im Schwimmbad gefalle den meisten besser als ein normaler Schultag, ergänzte er augenzwinkernd.

Die Schule hat schon verschiedene Wohltätigkeitsveranstaltungen durchgeführt. Die Spenden von diversen Sponsorenläufen gingen an Unicef und die Welthungerhilfe. Es habe sich jedoch herausgestellt, dass die Eltern der Kinder deutlich mehr für den Erhalt des „Friesis“ spendeten als für andere wohltätige Zwecke, so Heck. Er vermutet, dass die Erziehungsberechtigten lieber spenden, wenn sie sehen, ob und wo es ankommt. Viele der Kinder gingen auch nachmittags häufig ins Friesenbad, der Erhalt liege den Eltern also am Herzen.kam

{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}{C}

Bad Godesberger Nachrichten vom Dienstag, 16. Juli 2013


General Anzeiger Bonn vom 08.07.2013



Schwimmkurse

für Kinder

BAD GODESBERG. Die Freibad-Freunde Friesdorf bieten vom 19. bis zum 30. August Schwimmkurse für Kinder ab vier Jahren an. Vereinsmitglieder zahlen 50 Euro, alle anderen zahlen 65 Euro. Anmeldeschluss ist Montag, 15. Juli. Weitere Infos und Anmeldung: helena.schmitz@web.dekam
 

 


General Anzeiger Bonn vom 19.06.2013

160 Sportler machen

mit

6. Friesathlon mit

drei Disziplinen

FRIESDORF. Bereits zum sechsten Mal findet am kommenden Sonntag, 23. Juni, ab 10 Uhr der Friesathlon der Freibad-Freunde Friesdorf (FFF) statt. Was 2008 als spontane Idee eines Sportnachmittags mit Freunden begann, hat sich mittlerweile zu einem kleinen, aber außergewöhnlichen Dorftriathlon-Event mit der Unterstützung von 14 Sponsoren entwickelt.

Das Organisationsteam um Mike Speich, Willi Kirschfink, Thomas Schumacher und Helmut Weil werden auch dieses Jahr wieder alle Weichen stellen, um in Friesdorf eine gelungene Veranstaltung durchzuführen. Rund 160 Athleten haben sich angemeldet. Es gilt, eine Laufstrecke von 8,4 Kilometer zu bewältigen sowie elf Kilometer Fahrrad zu fahren und 500 Meter zu schwimmen. Die Siegerehrung findet ab 13 Uhr im Friesdorfer Freibad statt. Zuschauer, die anfeuern wollen, sind willkommen.pab

 

@ Weitere Informationen zur Veranstaltung sind unter unter www.friesathlon.de zu finden.

 


General Anzeiger Bonn vom 18.06.2013

Am Freitag Mittsommer im Friesi

Schwimmbadfest

mit Feuerwerk

FRIESDORF. Zur Feier des längsten Tag des Jahres laden die Freibad-Freunde Friesdorf (FFF) zum Mittsommerfest ein. Es beginnt am Freitag, 21. Juni, um 17.30 Uhr und endet gegen 23.30 Uhr. Die FFF haben ein buntes Programm für die Besucher entworfen: Ab 17 Uhr stehen Wasserspielgeräte für Kinder bereit, und ein Autohaus aus Oberwinter ist mit einem Rennwagen samt Fahrer vor Ort. Da kann jeder mal Probe sitzen.

Um 17.30 Uhr übergibt die Leiterin der Bonner Stadtbibliothek, Gabriele Bellof, einen Bücherschrank für das Freibad an die FFF. Ein Zauberer wird Groß und Klein ab 18.30 Uhr mit seinen Künsten in Erstaunen versetzte, und eine Stunde später werden Modellschiffe zu Wasser gelassen. Ab 20.30 Uhr sorgt die Friesdorfer „Chaos Combo“ mit Livemusik für Stimmung. Es folgt ein Auftritt der Tänzerinnen aus der Tanzschule Kreutz ab 22 Uhr, die professionelle Ausleuchtung der Schwimmbadwiese ab 22.30 Uhr und das große Abschlussfeuerwerk gegen 23.20 Uhr. Für Essen und Getränke ist gesorgt. Ab 20 Uhr ist der Eintritt zum Mittsommerfest frei. sri


General Anzeiger Bonn vom 05.06.2013

 

Viele Aktionen im Friesi

Freibad-Freunde feiern 20-jähriges Bestehen

FRIESDORF. Am Montag sind die Freibad-Freunde Friesdorf (FFF) in die neue Badesaison gestartet. Und weil diese für den Förderverein eine ganz besondere ist – die FFF feiern in dieser Saison ihr 20-jähriges Bestehen – sind viele Sonderaktionen geplant worden.

Dazu zählen unter anderem die Nacht der Bonner Freibäder am 21. Juni, der Friesathlon am 23. Juni, die Friesdorfer Filmnächte an zwei Wochenenden in den Sommerferien sowie das Freibadfest am 1. September. Ebenfalls wieder angeboten werden die beliebten Kinderschwimmkurse. Sie beginnen am 5. und am 19. August. Anmeldungen sind möglich bis 30. Juni bei Helena Schmitz über helena.schmitz@web.de.

Auch die Saisonkarte ist nun erhältlich. Wie berichtet, richtet sich das Angebot exklusiv an FFF-Mitglieder. Erwachsene zahlen 50 Euro, für Jugendliche bis 18 Jahre kostet sie die Hälfte. Verkauft wird die Karte, die bis zum Ende der Freibadsaison uneingeschränkt gilt, ebenfalls im Freibad. Informationen zu den Verkaufsterminen finden sich im Internet unter www.friesi.org/Saisonkarte. sri

 


General Anzeiger Bonn vom 13.05.2013

 

Die Freibad-Freunde kämpfen weiter

Der Förderverein des „Friesi“ feiert 20-jähriges Bestehen und stellt die neue Saisonkarte vor

Von Stefan Knopp

 

FRIESDORF. Das Kämpfen sind die Menschen in Friesdorf gewohnt. Vor 20 Jahren nahmen sie den Kampf um ihr „Friesi“ und gegen die Stadt Bonn auf – die Schließung schwebte schon damals drohend über dem Freibad. „Die Friesdorfer haben eine große Stärke“, sagte der Ortsausschussvorsitzende Alfred Giersberg gestern im Festzelt der Kirmes. „Sie lassen sich nichts von Bonn sagen.“ Notfalls gründe man einen Förder- oder Protestverein. So wie damals, als engagierte Bürger den Verein Freibad-Freunde Friesdorf (FFF) ins Leben riefen und es tatsächlich schafften, das Bad zu erhalten.

Im Kirmeszelt wurde auf das 20-jährige Bestehen dieses Vereins angestoßen. Der begann als kleine Bürgerinitiative aus Friesdorfern, Dottendorfern und Kessenichern, die schnell rund 6000 Unterschriften gegen die Schließung zusammen hatte. Treibender Motor damals wie heute war Lisa Spieker. Sie gründete am 11. Mai 1993 den Verein und wurde Vorsitzende. Hauptziel war, die Möglichkeit des Frühschwimmens zu erhalten und Kindern und Jugendlichen weiterhin eine Schwimmsportstätte zu bieten. Man war erfolgreich, auch wenn man dafür permanent aktiv sein musste. Und man musste stetig Mitglieder anheuern: Heute gibt es mehr als 2000 Freibadfreunde. Mit deren Hilfe schaffte der Verein im Lauf der Zeit Sonnensegel, Mobiliar, Spielgeräte und mehr für das Bad an. Außerdem wurden Feste, Filmabende, der Friesathlon und vieles mehr ins Leben gerufen.

Auf der 20-Jahr-Feier präsentierte die erste Vorsitzende Ingeborg Cziudaj den Gästen den neuesten Clou: Die Saisonkarte für Mitglieder – etwas, das es so in keinem anderen Freibad in Bonn gibt. Dafür hatten die Freibadfreunde 40 000 Euro an die Stadt überwiesen. Erwachsene zahlen 50 Euro, Kinder 25 Euro, dafür können sie den Sommer über schwimmen, so viel sie wollen. Das sei zum Beispiel ein Anreiz für die Frühschwimmer, die jeden Morgen das Bad besuchen. Dafür müsse man sich nur anmelden.

„Wir haben auf der letzten Mitgliederversammlung die Beiträge um 100 Prozent erhöht“, so Cziudaj. „Trotzdem haben wir schon Neueintritte.“ Das spreche für die besondere Beziehung, die die Friesdorfer zu ihrem Friesi haben, das vor 51 Jahren gegründet wurde. „Die Leute sind bereit, für ihr Freibad nicht nur zu kämpfen, sondern auch Geld auszugeben“, sagte die stellvertretende Vorsitzende Barbara Richter. Der Vorstand ist zuversichtlich, dass sich die üppige Zahlung an die Stadt rentiert und im nächsten Jahr erneut angeboten werden kann.

Auch in den nächsten Monaten werden die FFF nicht untätig sein: Am 21. Juni beteiligt sich das Friesi an der ersten Nacht der Bonner Freibäder. Am 23. Juni steht das Freibadfest mit Friesathlon an, und im Sommer werden die 2012 sehr erfolgreichen Friesdorfer Filmnächte auf dem Badgelände wiederholt. Daneben gibt es Schwimmkurse für alle Altersgruppen und vieles mehr.

 

@ Informationen zum Bad, zum Verein und zu Beitrittskonditionen gibt es auf www.friesi.org

 


General Anzeiger Bonn vom 19.04.2013

Auch Dottendorf stimmt mit ab

Bei den Freibad-Freunden Friesdorf herrscht Vorfreude auf die Saisonkarte für ihre Mitglieder

Von Rüdiger Franz

 

FRIESDORF. Die Freibad Freunde Friesdorf (FFF) sind so leicht nicht zu ermüden. Auch dann nicht, wenn es nach 22 Uhr noch Satzungsfragen zu beraten gibt und die turnusgemäße Wahl des Vorstands erst weiter unten auf der Tagesordnung steht. Die meisten der knapp 70 Anwesenden schienen den langen Abend in der Servatiusschule auskosten zu wollen. Einstimmig hatten sie nach einstündiger Diskussion zu Beginn der Sitzung das in Bonn bislang einzigartige Pilotprojekt der Saisonkarte auf den Weg gebracht.

Konkret heißt das: Alle FFF-Mitglieder dürfen das Friesdorfer Freibad fortan zum pauschalen Preis von 50 Euro für Erwachsene und 25 Euro für Kinder zwischen sieben und 18 Jahren so oft und so lange in der Saison nutzen, wie sie Lust haben. Im Gegenzug werden die jährlichen Mitgliedsbeiträge von bislang zehn auf künftig 20 Euro (für Einzelmitglieder) sowie von 15 auf 30 Euro (bei Familienmitgliedschaften) erhöht. Eine Familie mit zwei Kindern beispielsweise hat somit die Eintrittskosten für die gesamte Badesaison mit insgesamt 180 Euro abgegolten. Für Neumitglieder gilt die Regel ab sofort, für Bestandsmitglieder tritt sie ab 2014 in Kraft.

Die entstehenden Mehreinkünfte werden unter anderem dafür benötigt, um die Vereinbarung mit der Stadtverwaltung einzuhalten. Die hatte sich unter der Bedingung auf den Handel mit den FFF eingelassen, dass der Verein eine Saisonpauschale in Höhe von 40 000 Euro an die Stadt abgibt. Als Vertreter des Sport- und Bäderamtes hatten dessen Leiter Martin Herkt und Detlef Griesbach am Mittwoch nur Lob für das Friesdorfer Pilotprojekt übrig: „Damit haben Sie die Weichen für eine vernünftige Freibadsaison und die Grundlage für langfristige Planungssicherheit gelegt“, sagte Martin Herkt, der seinerseits stellvertretend für die Verwaltung von der FFF-Vorsitzenden Ingeborg Cziudaj für die gute Zusammenarbeit ein großes Kompliment erntete. Als Herkt die Bedeutung des Bades für die Friesdorfer hervorhob, wurde er jedoch leicht korrigiert: „...und für die Dottendorfer“, rief ein Sitzungsteilnehmer; „...und die Kessenicher“, ergänzte ein anderer. Womöglich auch angesichts dieses Wirkungskreises hatten auch die Kommunalpolitiker in den zuständigen Gremien der Idee ausschließlich Zustimmung entgegengebracht.

Die Saisonkarte für FFF-Mitglieder wird das Format einer Scheckkarte haben und mit Lichtbild versehen sein, damit die Eingangskontrolle erleichtert wird. Ausgestellt wird die Karte im „Rettungsboot“, ein Foto wird vor Ort angefertigt. Den Beginn des Verkaufs wird der Verein noch bekanntgeben. Apropos „Rettungsboot“: Der Schwimmbadkiosk wird in diesem Jahr weiterhin unter Ägide der FFF betrieben. „In diesem Jahr wird das noch professioneller“, verspricht Ingeborg Cziudaj. Dafür soll mit Karl-Heinz Hupe übrigens auch ein Geschäftsführer sorgen, den der Vorstand jetzt erstmals in der 20-jährigen Vereinsgeschichte bestellen wird.

 


General Anzeiger Bonn vom 26.03.2013

50 Euro für den ganzen Sommer

Friesi: Stadt Bonn einigt sich mit den Freibadfreunden auf ein Pilotprojekt für Mitglieder

Von Rüdiger Franz

FRIESDORF. Wenige Wochen vor Beginn der Freibadsaison erhalten die knapp 2200 Mitglieder der Freibad Freunde Friesdorf (FFF) eine bahnbrechende Nachricht: Sie sollen in diesem Jahr in den Genuss eines Sondertarifs kommen. Für die gesamte Saison sollen Erwachsene 50 Euro zahlen müssen. Für Kinder ab sieben Jahren, Jugendliche und Schwerbehinderte soll die Saisonkarte für 25 Euro zu haben sein.

Über diesen Vorschlag der Stadtverwaltung sollen jetzt die Kommunalpolitiker entscheiden. Der Sportausschuss hat am vergangenen Donnerstag bereits grünes Licht gegeben. Als nächstes steht das Thema am 10. April auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung Bad Godesberg.

Offenbar ist die Saisonkarte das Ergebnis eines Handels zwischen dem Förderverein und der Stadt. Während es der einen Seite darum geht, das beliebte Bad unbedingt zu erhalten, ist die Verwaltung daran interessiert, Kosten zu senken. In diesem Sinne hatte bereits der Stadtrat beschlossen, grundsätzlich alle Freibäder zu erhalten, wenn sich die Fördervereine substanziell an den Kosten beteiligen.

Die Freibadfreunde Friesdorf, unter denen eine Übernahme des Schwimmbadbetriebs zu dessen dauerhafter Sicherung nicht nur einmal im Gespräch war, hatten daraufhin angeboten, 40 000 Euro der laufenden Kosten zu übernehmen. Erwirtschaften will der Verein diesen Beitrag aus einer deutlichen, noch genau zu beziffernden Anhebung seiner Mitgliedsbeiträge – bislang zahlen Einzelmitglieder zehn, Familien 15 Euro pro Jahr. Im Gegenzug soll dem Verein gestattet werden, ausschließlich an seine Mitglieder vergünstigte Saisonkarten auszugeben. „Diese Karten gelten während der ganzen Saison ausschließlich im Freibad Friesdorf“, stellt die Verwaltung klar, die zudem unterstreicht, dass es sich um ein Pilotprojekt handele, das ausschließlich für das Freibad Friesdorf und die Mitglieder seines Fördervereins gelten würde, die sich mit Lichtbilderausweisen legitimieren sollen. „Mit den anderen Fördervereinen wurden in dieser Angelegenheit zwar ebenfalls Gespräche geführt, jedoch konnten keine entsprechenden Vereinbarungen erzielt werden“, heißt es beim Sport- und Bäderamt. Bis dato kostet die 50er-Eintrittskarte für Erwachsene 150 und für Jugendliche 88 Euro. Wie sich die neue Saisonkarte unterm Strich auswirkt, hängt davon ab, wie viele FFF-Mitglieder sie in Anspruch nehmen. Während sich das Rechnungsprüfungsamt in einer aktuellen Stellungnahme zumindest hinsichtlich einiger Details skeptisch zeigt, gehen die Fachleute im Sport- und Bäderamt davon aus, dass sich das Modell für den Haushalt rechnet: Würden alle bisherigen Mehrfachkartennutzer auf die Saisonkarte umsteigen, so ihr Rechenmodell, ergäbe sich daraus im ungünstigsten Fall eine rechnerische Mindereinnahme von knapp 5000 Euro. Verrechnete man diese mit dem FFF-Beitrag in Höhe von 40 000 Euro, verbliebe immer noch eine Verbesserung des Betriebsergebnisses von gut 35 000 Euro.

 

Kommentar

Von GA-Redakteur

Rüdiger Franz

Gelungener Ansatz

Die Idee einer Saisonkarte, wie sie jetzt als Pilotprojekt im Freibad Friesdorf getestet werden soll, ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Wo der Schwimmbadbesuch für die gesamte Saison 50 Euro kostet, da werden förmlich Erinnerungen an die Preise der 70er oder 80er Jahre wach, als die Nutzung ähnlich erschwinglich war. Dass diese Variante ausgerechnet in einer Zeit zur Beratung ansteht, in der ansonsten eigentlich alles teurer wird, insbesondere die Schwimmbäder, lässt aufhorchen.

Der Vorstoß verliert auch nicht dadurch an Attraktivität, dass er an die Mitgliedschaft im Förderverein gebunden ist, dessen Beitrag zugleich steigen dürfte. Unterm Strich bleibt das Angebot für die Nutzer attraktiv, zumal sie die Kosten für den einzelnen Schwimmbadbesuch über deren Häufigkeit selbst beeinflussen können. Neben dem Förderverein, der sich in nächster Zeit vermutlich über stark steigende Mitgliederzahlen wird freuen können, hat auch die Stadtverwaltung etwas davon, denn sie spart Betriebskosten in Höhe von 40 000 Euro.

Sollte der aktuelle Vorschlag ein Zeichen dafür sein, dass die Stadt entgegen bisherigen Bekundungen privaten Vereinen wie den FFF nun doch mehr Aufgaben übertragen will, so kann das zumindest mit Blick auf Friesdorf nur unterstützt werden.

 


General Anzeiger Bonn vom 28.01.2013

 


 


 

2012

 


General Anzeiger Bonn vom 08.11.2012

Friesi-Freunde planen für 2013

Förderverein glaubt nicht daran, dass die Schließungspläne der Stadt Wirklichkeit werden

Von Rüdiger Franz

 

FRIESDORF. Geht es nach der Verwaltungsspitze, so wird das Freibad Friesdorf im nächsten Jahr nicht mehr aufgemacht. Neben dem Hardtbergbad stehen auf der Streichliste aus dem Stadthaus auch das Melbbad sowie das Ennertbad und die Beueler Bütt, die mittelfristig durch ein Kombibad in der Beueler Rheinaue ersetzt werden könnten. Und eben das „Friesi“. Dort ist ein Aufschrei bislang ausgeblieben. Bei den „Freibadfreunden Friesdorf“ (FFF) bewegt sich die Stimmung zwischen Unverständnis, Zuversicht und Kampfbereitschaft. So auch beim jüngsten Stammtisch des Fördervereins, bei dem es naturgemäß nur dieses eine Thema gab.

„Die Vorlage ist schon starker Tobak, denn im Endeffekt sollen damit fünf Bonner Schwimmbäder geschlossen werden“, sagt FFF-Vorsitzende Ingeborg Cziudaj. Unverständlich sei zudem, dass die Stadt 70 000 Euro für ein Gutachten einer Unternehmensberatung bezahlt, welches dann komplett verworfen werde, meint ein Neubürger, der vor wenigen Jahren aus Darmstadt zugezogen ist. „Ich hatte andere Erwartungen von der langjährigen Bundeshauptstadt“, bemerkt er. Dennoch wollen sich die Freibadfreunde vom Verwaltungsvorschlag nicht weiter beirren lassen: „Zum einen haben wir unser Angebot erneuert, uns weiterhin an Betriebs-, Personal- und Investitionskosten zu beteiligen“, sagt Ingeborg Cziudaj. Zum anderen setze man auf die Entscheidungshoheit der Politik: Im Bäderkonzept der CDU etwa sei der Bestand des „Friesi“ nachzulesen. Und erst vor einer Woche hatte sich auch die FDP-Ratsfraktion bei einem Ortstermin für den Erhalt des Bades ausgesprochen. „Unser Planungen für die kommende Freibadsaison laufen wie gewohnt“, so Cziudaj.

Für besondere „Begeisterung“ bei den Friesdorfern sorgt ein Passus in dem Verwaltungskonzept, der sich mit den Einsatzmöglichkeiten der Fördervereine beschäftigt. Das vom Stadtrat beauftragte Gutachten hatte vorgeschlagen, grundsätzlich alle Freibäder unter der Vorgabe zu erhalten, dass sich die Fördervereine substanziell an den Betriebskosten beteiligen. Hierzu heißt es nun seitens der Stadtverwaltung wörtlich: „Faktisch verfügen nur das Melbbad und das Freibad Friesdorf über mitgliedsstarke und damit finanzkräftige Fördervereine. Die Fördervereine am Römerbad und am Freibad Rüngsdorf verfügen nur über eine geringe Mitgliederzahl; das Ennertbad hat keinen Förderverein. Damit würde die Vorgabe des Gutachtens zu einer Ungleichbehandlung (...) führen, wenn Freibäder nur dann erhalten werden können, wenn ein Förderverein vorhanden und gleichzeitig in der Lage ist, (...) finanzielle Beteiligungen an den laufenden Betriebskosten zu leisten“.

Bei den FFF wirkt diese Argumentation wie eine schallende Ohrfeige für 20-jähriges Engagement: „Wer sich Mühe gibt und viel auf die Beine stellt, ist der Dumme. Das ist Sozialismus“, murmelt ein Anwesender. „2012 haben 80 Kinder bei uns das 'Seepferdchen' absolviert, das sind auch die Schwimmbadgäste von morgen. Wir haben das Sommerkino ins Leben gerufen und die Gastronomie übernommen, von den üblichen Aktionen ganz zu schweigen“, sagt Inge Cziudaj.

Ein wenig Freude, allerdings auch Kopfschütteln, konnte die Stadt bei den Friesi-Freunden vor wenigen Tagen dann aber doch noch auslösen: Mitarbeiter montierten im Bad ein schmuckes neues Klettergerüst aus Holz. „Der OB will das Bad nicht mehr öffnen, baut aber ein Klettergerüst“, sagt Ingeborg Cziudaj, „daraus soll nun einer schlau werden.“ Die Antwort hat auf GA-Nachfrage die Sportverwaltung: Bei Kontrollen im Frühjahr habe sich herausgestellt, dass das alte Gerüst aus Sicherheitsgründen ersetzt werden musste. Zum Zeitpunkt der Auftragsvergabe habe es den neuen Verwaltungsvorschlag noch nicht gegeben, so dass es nun zu der Überschneidung gekommen sei.

Generell wolle man die Abläufe künftig so verbessern, dass derartige Reparaturen zu Beginn der Saison erledigt seien.

 

General Anzeiger Bonn vom 30.10.2012

General Anzeiger Bonn vom 29.10.2011

 

WDR Aktuelle Stunde August 2012  über die Schwimmkurse der Freibad Freunde Friesdorf

 

General Anzeiger Bonn vom 06.08.2012

 

Lokalzeit Bonn vom 04.08.2012

 

 

General Anzeiger Bonn vom 04.08.2012

 

General Anzeiger Bonn vom 02.08.2012

 

Schaufenster Bonn Juli 2012

 

General Anzeiger Bonn vom 01.08.2012

 

General Anzeiger vom 27.07.2012

 

General Anzeiger Bonn vom 27.06.2012
General Anzeiger 27.06.2012

 


Pressemitteilung der Freibadfördervereine 2012

Fördervereine wollen gemeinsam kämpfen

Bonn- Zu einem zweiten Gespräch haben sich Vertreter der Fördervereine Freibad Freunde Friesdorf e.V., Panoramabad Rüngsdorf e.V., Unser Melbbad sowie die Freunde und Förderer des Römerbades e. V. mit der Vertreterin der Firma Adam und Partner, Kim Adam, die von der Stadt Bonn mit der Erstellung des Bäderkonzeptes beauftragt wurde, sowie dem stellv. Amtsleiter des Sport und Bäderamtes Knud Schirmer getroffen.
In einem ersten Gespräch im vergangenen Jahr hatten die Vertreter der Fördervereine der Gutachterin ihre Arbeit vorstellen können. Es ging damals wie heute auch darum, was können die Fördervereine leisten, um die Stadt beim Betreiben ihrer Bäder zu entlasten.
Während die FFF sich nach wie vor vorstellen können, das Bad - mit einem festen Sockelbetrag der Verwaltung – in Eigenregie zu übernehmen, sehen sich die Melbbadfreunde nur dazu in der Lage, einen bestimmten Geldbetrag zu dem Betrieb beizusteuern.
Entrüstet zeigten sich die Vertreter aller Förderverein darüber, dass der Oberbürgermeister in einem Gespräch mit dem General Anzeiger gesagt hatte, dass das Bädergutachten bereits vorläge. Kim Adam sowie Knud Schirmer hingegen sagten, das Gutachten liege nicht vor, sondern werde in den nächsten Wochen fertig gestellt und dann in die politischen Gremien gebracht.
Gleichzeitig, so die Vertreter der Fördervereine, sei es doch merkwürdig, dass in einer Bürgerbefragung im nächsten Frühjahr die Bevölkerung gefragt werden solle, ob man zu Gunsten eines Erlebnisbades dafür sei, einige Bonner Bäder zu schließen. Hier werde ein Verwaltungsvorgehen sichtbar, dass die Bonner Bürger sicherlich nicht mehr verstehen.
Und was passiert im laufenden Jahr? Werden die Bäder geöffnet, wird bereits ein Bad geschlossen? Viele Fragen, die die Vertreter der Vereine an Adam und Schirmer richteten. Auf die es aber keine Antworten gab.
Nach Aussagen von Knud Schirmer wird er in der nächsten Woche eine Verwaltungsvorlage in den Verwaltungsvorstand bringen, in der er Vorschläge zur „Öffnung der Bonner Freibäder 2012“ machen wird. Man kann gespannt sein, was es dort dann zu lesen gibt.
Die Vertreter der Fördervereine zeigten sich mit dem Gespräch in keiner Weise zufrieden. „Es ist nach wie vor eine Hängepartie. Planen für die kommende Freibadsaison kann kein Förderverein. Bürgerengagement wird zwar immer wieder verlangt, doch dann wird man nicht ernst genommen“, so die einhellige Meinung.
Aus diesem Grund werden sich die Vertreter der vier Fördervereine weiterhin treffen, um sich gegenseitig beim Kampf um die Freibäder zu unterstützen. Zusätzlich ist angedacht, bei einem Stammtisch zusammen mit Bonner Bürgerinnen und Bürgern weitere Strategien diskutieren